Schweizer Monopoly Ausgaben von 1939 - ca. 1990
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Geschichte der Schweizer Monopoly Ausgaben von 1939 - ca. 1990
Die Idee für diese Zusammenstellung kam mir, weil die meisten Sammler (und speziell Spielesammler) ihre Objekte einfach aufzählen und den Inhalt detailliert beschreiben – ohne, oder nur mit sehr spärlichen Hinweisen auf chronologische Abläufe.
Das mag daran liegen, dass man diese Abläufe gar nicht kennt und wenn man sich im Web darüber informieren will, mehr falsche und widersprüchliche Behauptungen findet als fundierte und richtige Aussagen!

Da sich alte Schweizer Monopoly-Spiele dank Franz Carl Weber exakter datieren lassen als Ausgaben anderer Länder, habe ich diesen Vorteil ausgenutzt und meine Sammlung von 40 alten Monopoly-Spielen (bis 1963) und rund 35 Spielen aus späteren Jahren (bis 1995) genauer untersucht. Weil ich soviel Vergleichsmaterial habe, dauerte das ein paar Jahre liessen sich immer mehr Rückschlüsse ziehen und das Resultat meiner Untersuchungen wollte ich unbedingt veröffentlichen...
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Monopoly Schweiz: Anfänge und Datierungen

Einleitung

Die frühen Monopoly-Spiele in der Schweiz erschienen in langen schwarzen Schachteln (Format 50,6 cm x 26.5 cm, 4,5 cm). Etwa ab 1957 gab es neben den schwarzen Standard-Ausgaben auch rote „Deluxe“-Ausgaben, die zusätzlich eine Spielbank enthielten. Ab 1960 wurden die schwarzen Schachteln der Standard-Ausgaben flacher (nur noch 2,5 dick) und die Deluxe-Ausgaben erschienen ab 1963 im neuen mehrfarbigen Parker-Design.

Alle diese Monopoly-Spiele wurden von CARLIT hergestellt und sämtliche Ausgaben gab es in 2 Varianten - je nachdem, ob sie für den damals grössten Spielwaren-Fachhändler „Franz Carl Weber“ oder für andere Spielevertriebe bestimmt waren. Erkennen kann man die für Franz Carl Weber bestimmten Spiele am grossen FCW-Schriftzug, der sich in einem Zusatzstreifen unter dem Titelbild befindet (auf dem Schachteldeckel und der Spielplanrückseite).
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Der FCW-Schriftzug ist eine grosse Hilfe bei der Datierung, denn ausser dem Firmennamen „Franz Carl Weber“ sind alle Städte aufgelistet, in denen es zum Zeitpunkt der Ausgabe schon FCW-Läden gab. Der links unten abgebildete FCW-Schriftzug mit 5 Städtenamen ist der erste verwendete FCW-Schriftzug, denn als 1939 das erste Monopoly in der Schweiz herauskam, besass Franz Carl Weber Spieleläden in 5 Städten, nämlich in Zürich (seit 1881), Genf (seit 1903), Bern (seit 1925), Luzern (seit 1930) und Lausanne (seit 1931).

Schon 1942 eröffnete Franz Carl Weber in Basel eine weitere Filiale und der FCW-Schriftzug wurde entsprechend erweitert. Weitere FCW-Läden folgten und der letzte verwendete FCW-Schriftzug enthielt stattliche 14 Städte (1960). Als kurz danach die neuen Schachteln herauskamen, gab es auf den Schachteln keine FCW-Städtenamen mehr, sondern nur noch das schlichte FCW-Schaukelpferd-Logo.

Im Einzelnen wurden nach und nach folgende FCW-Filialen eröffnet (die Eröffnungsjahre der ersten 10 Franz Carl Weber-Filialen habe ich dem 2011 erschienenen „Jubiläums-Magazin“ zum 130-Jahre Jubiläum entnommen, die weiteren Eröffnungsjahre hat mir Frau Ruth Holzer-Weber, die Kuratorin des Zürcher Spielzeugmuseums, aus mehreren alten FCW-Katalogen herausgesucht):
_6. Stadt:____1942 Basel
_7. Stadt:____1945 Lugano
_8. Stadt:____1952 Locarno
_9.+10. Stadt:_1954 St. Gallen, Biel (1. Sept. 1954)
___________ 1957 Zürich Altstetten (1978/9 in Pony-Shop umgewandelt)
___________ 1958 Zürich Schwamendingen (1973 in Pony-Shop umgew.)
11. Stadt:_____1959 Winterthur
12.+13. Stadt:_ 1960 Neuchâtel, St. Moritz (1973 geschlossen)
14. Stadt:____ 1960 Baden
15.+16. Stadt:_ 1963 Aarau, Sion
17. Stadt:____ 1964 Fribourg
18.-20. Stadt:_ 1965 Thun, Zug, La Chaux-de-Fonds
21. Stadt:____ 1968 Chur

und folgende FCW-Schriftzüge sind belegt (in rot die neu dazu gekommenen Städte):

5 Städte (ab Beginn):
Zürich//Bern//Luzern//Lausanne//Genève

6 Städte (ab 1942):
Zürich//Bern//Basel//Luzern//Lausanne//Genève

7 Städte (ab 1945):
Zürich//Bern//Basel//Luzern//Lugano//Lausanne//Genève

8 Städte (ab 1952):
Zürich//Bern//Basel//Luzern//Lugano//Locarno//Lausanne//Genève

9 Städte (ab 1954): existiert vermutlich nicht

10 Städte (ab 1954):
Zürich//Bern//Biel//Basel//Luzern//St. Gallen//
Lugano//Locarno//Lausanne//Genève

11 Städte (ab 1959):
Zürich//Bern//Biel//Basel//Winterthur//St. Gallen//Luzern//
Lugano//Locarno//Lausanne//Genève

12 Städte (1960): existiert vermutlich nicht

13 Städte (1960):
Zürich//Bern//Biel//Basel//Winterthur//St. Gallen//Luzern//
St. Moritz
//Lugano//Locarno//Lausanne//Neuchâtel//Genève

14 Städte (ab 1960):
Zürich//Bern//Biel//Basel//Baden//Winterthur//St. Gallen//Luzern//
St. Moritz//Lugano//Locarno//Lausanne//Neuchâtel//Genève

15 und mehr Städte (ab 1963): existiert nicht

Nach welchen Kriterien die neuen Städte an welcher Stelle im Schriftzug plaziert wurden, ist mir ein Rätsel. Überraschend ist aber die Tatsache, dass sich die Stadt St. Gallen beim 10-Städte-Schriftzug hinter Luzern befindet, während sie bei den 11-, 13- und 14-Städte-Schriftzügen immer vor Luzern aufgeführt wird!
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2. Board Game Publisher: Carlit
Board Game Publisher: Carlit
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Die Anfänge

Der Spieleverlag Carlit wurde 1939 in Zürich gegründet und erhielt im selben Jahr von Waddington die Lizenz, eigene Monopoly Spiele nach englischem Vorbild herauszugeben. Deshalb steht unter dem MONOPOLY-Logo in der Mitte des Spielplans der Text „Englisches Patent“.
Die Grafiken wurden von Carlit mit viel Liebe zum Detail an schweizerische Themen angepasst, wie man im unten stehenden Vergleich leicht erkennen kann:
_____Linke Spalte: Waddington_____________Rechte Spalte: Carlit
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Der Monopoly-Schriftzug auf Titelbild und Spielplan ist mit Bildern von zwei Gotthard-Loks (Be 4/6) und zwei Schweizer Bauernhäusern illustriert worden. Zudem wurde das schraffierte Pfund-Zeichen (£) im „O“ von „MONOPOLY“ durch ein schraffiertes Franken-Zeichen (fr) ersetzt und selbst die vier losen „£“-Geldscheine auf dem Titelbild wurden mit vier „Fr“-Geldscheinen ersetzt.

Natürlich wurden auch die vier Eckfelder geändert:. Das „GO“ wurde durch „START“ ersetzt (in Deutschland hiess es „LOS“), der Gefangene ist eindeutig ein Mensch (kein halber Affe wie einige Kritiker meinten), das Automobil auf dem freien Parkplatz ist breiter und von 2 „P“-Parkschildern eingerahmt, der Polizist ist ein Schweizer Polizist mit Helm (aber ohne Trillerpfeife).

Bei den vier Bahnhöfen hat man sich echt was einfallen lassen, denn statt „langweiligen“ Bahnhöfen hat man typisch schweizerische Bahnen gewählt, die man mit vier unterschiedlichen Bildern illustrieren konnte.

Ein grosser Unterschied besteht auch bei der Auswahl der 22 Strassen des Spiels. Während in der englischen Vorlage nur Strassen aus London verwendet wurden, hat man hier Strassen aus diversen Städten gewählt, wobei nur Bern, Basel, Lausanne und Zürich zweimal vorkommen.

Da man den Wechselkurs zwischen Pfund und Franken berücksichtigen wollte, mussten alle Geldbeträge auf dem Spielplan und den Besitzkarten mit dem Faktor 20 multipliziert und entsprechend angepasst werden. Leider hat man diese Anpassungen nicht überall vollständig durchgeführt, denn beim Wasser- und Elektrizitätswerk wurden nur die Preise und Pfandwerte angepasst, während man die zu bezahlenden Gebühren auf den Besitzkarten vergass. Sofort nach der Erstausgabe wurde dies korrigiert, aber ungeschickterweise verwendete man jetzt nur den Faktor 10, was diese beiden Felder in der Schweizer Version noch unrentabler macht als sie es im Original schon sind.

Keinen Fehler hat man bei der Umrechnung der Beträge auf den gelben Besitzkarten gemacht, aber damals hatte noch niemand gemerkt, dass diese Beträge nicht nur bei Waddington, sondern bereits im amerikanischen Original falsch waren. Statt dass die Beträge auf dem 3. Feld teurer waren als auf den 2 billigeren Feldern, kostete das unbebaute Grundstück auf allen gelben Feldern gleich viel, nämlich 22$, 22£ und Fr.440.-. Analog zu den andern Farben wäre aber der Betrag von 24 $ für Marvin Gardens (USA), 24 £ für Piccadilly (England) und Fr. 480.- für das gelbe Lausanne (Schweiz) richtig gewesen. Bei Carlit wusste man seit Mitte der 50iger Jahre von diesem Fehler, aber statt den Preis nach oben auf Fr. 480.- zu ändern, setzte man ihn nach unten auf Fr. 400.-. Schon bald bemerkte man diesen Lapsus, aber überraschenderweise machte man die Korrektur kurzerhand rückgängig und ging wieder zum alten (aber immer noch falschen) Betrag von Fr. 440.- zurück.

Beide Fehler (Faktor 10 bei den Werken und Fr. 440.- bei Lausanne) hielten sich sehr lange. Erst bei der grösseren Änderung von 1982 wurden beide Fehler aufs Mal korrigiert und zwar sowohl im rot-goldenen Monopoly De Luxe wie auch im schwarz-goldenen Monopoly Grand Luxe. Beide Ausgaben zeigen auf der Schachtel das Carlit-Logo und daneben die Parker-Lizenzzeilen. Der Spielplan ist immer noch der Carlit-Spielplan von 1962, aber erstmals haben die Besitzkarten und auch die Chance- und Kanzleikarten abgerundete Ecken. Von da an betrug der Preis für das unbebaute gelbe Lausanne Fr. 480.- und die Faktoren bei den beiden Werken waren endlich von 40x /100x auf 80x /200x gesetzt worden.

Der grossartige Monopoly-Sammler Albert Velthuis aus den Niederlanden erwähnt 1985 als erstes Jahr für diese Korrektur. Sein Referenzspiel ist vermutlich sogar noch neuer, denn es enthält nicht nur den neuen Spielplan von 1985 (hohler Monopoly-Schriftzug und 1985-Copyright-Zeile), sondern es zeigt auch bereits Mr. Monopoly im Monopoly-Schriftzug der Grand Luxe Schachtel. Da ihm keine weiteren Spiele vorlagen, ist die Datierung von Albert zwar verständlich, aber natürlich nur für seine eigene Sammlung richtig.

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3. Board Game: Monopoly [Average Rating:4.36 Overall Rank:19523]
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Die 1. Schweizer Monopoly-Ausgabe

Wie bei allen alten Monopoly-Spielen gibt es vom 1. Schweizer Monopoly zwei Varianten, die sich nur im Zusatzstreifen auf Schachtel und Spielplanrückseite unterscheiden. Die Franz Carl Weber-Variante enthält im Zusatzstreifen den FCW-Schriftzug mit 5-Städten, bei der normalen Variante ist der Zusatzstreifen leer.

Woran kann man nun die 1. Ausgabe erkennen?

● Anders als bei späteren Ausgaben besteht die 6. Spielfigur, der Fingerhut, aus Metall. Da diese Spielfigur aber oft fehlt, hilft dieser Unterschied kaum weiter.

● Besser sieht es bei den 28 Besitz- und 16 Ereigniskarten aus, denn alle Geldbeträge sind ohne Tausender-Trennung geschrieben. Auch die Schriftart ist anders als bei späteren Ausgaben (es ist dieselbe Schrift, wie sie auf den Spielplan-Feldern verwendet wurde). Ausserdem sind die Besitzkarten von Wasserwerk und Elektrizitätswerk in der 1. Ausgabe sehr auffällig, denn die Faktoren wurden auf „4 mal“ und „10 mal“ (französisch „quadrouple“ und „10 fois“) belassen.
Nach der 1. Ausgabe wurde für die Besitz- und Ereigniskarten eine engere Schrift gewählt (ähnlich „Arial Narrow“) und die Geldbeträge bekamen einen Punkt als Tausender-Trennung. Die schmalere Schrift bewirkte dass bei allen Besitzkarten - und bei einer Ereigniskarte - andere Zeilenumbrüche entstanden als bei der 1. Ausgabe.

● Ein weiteres Erkennungsmerkmal für die 1. Ausgabe sind die Spielregeln, denn am Schluss der Regeln befindet sich das Kapitel „ERGÄNZUNG“ / „SUPPLÉMENT“, welches in den Spielregeln der späteren Ausgaben nicht mehr benötigt wurde (Details weiter unten).

● Ein sehr gutes Erkennungsmerkmal lässt sich auf dem Spielplan finden. Dort entdeckt man auf dem Feld „Einkommensteuer“ / „Impôt sur le revenu“ einen ausgebesserten Druckfehler, der nur in der 1. Ausgabe vorkommt (siehe unten). Sollte irgendwann einmal ein Spielplan mit unkorrigiertem Druckfehler auftauchen, wäre dies natürlich die allererste Ausgabe – und meine drei Spiele wären quasi nur die ausgebesserten 1. Ausgaben...

Besonderheiten bei der 1. Ausgabe

1. Spielplan: Feld „Einkommensteuer“/ „Impôt sur le revenu“:

Die Kosten auf dem Feld „Einkommensteuer“ / „Impôt sur le revenu“ wurden oben und unten auf dem Feld irrtümlich mit „Fr. 40 000. —“ statt mit „Fr. 4000. —“ angegeben. Offenbar hat man dies gemerkt, bevor die Spiele ausgeliefert wurden, denn die überzählige Null wurde noch in der Fabrik mit grauer Glanzfarbe übermalt.
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Durch diese Massnahme konnte man die bereits produzierten Spielpläne trotz des Druckfehlers weiterhin gebrauchen, auch wenn „Fr. 40 00 .—“ ein wenig sonderbar aussieht (siehe vorherige Abbildung mit dem richtig gedruckten Feld aus einer späteren Ausgabe).

2. Regeln: zusätzliches Kapitel „ERGÄNZUNG“ / „SUPPLÉMENT“

2a) Der erste Teil der Ergänzung betrifft nur die deutschen Regeln, denn sie sind im Gegensatz zu den französischen Regeln unvollständig.
Betroffen ist der Abschnitt „DER SPIELER VERLÄSST DAS GEFÄNGNIS“ (etwa in der Mitte von Seite 3 der Spielregeln). Offenbar hat man den Mangel schnell bemerkt und den fehlenden Text im Kapitel „ERGÄNZUNG“ nachgeliefert. Hier die entsprechenden Regelabschnitte:
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Die elegante französische Formulierung „à moins, qu’il ne jette double“ („ausser wenn er Pasch würfelt“) ist erstaunlicherweise nicht in spätere Versionen der deutschen Regeln eingeflossen. Vielmehr hat man einfach den ganzen langen Satz aus der Ergänzung dem Regelpunkt 4 unter Kapitel „DER SPIELER VERLÄSST DAS GEFÄNGNIS“ beigefügt.

2b) Der zweite Teil der Ergänzung betrifft die Regeln beider Sprachen, denn er wurde nötig, weil die beiden Besitzkarten Wasserwerk und Elektrizitätswerk nicht korrekt aus der Vorlage übertragen wurden. Statt die Werte für die zu bezahlenden Geldbeträge wie beim Pfandwert ebenfalls mit 20 zu multiplizieren (auf 80 und 200), vergass man dies und beliess sie auf „4“ und „10“ (französisch „quadrouple“ und „10“).
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Dies führte dazu, dass man Beträge bezahlen musste, die man mit dem vorhandenen Spielgeld gar nicht bezahlen konnte (wegen der Multiplikation mit 20 war die kleinste Note in Schweizer Monopoly-Spielen die 20-er-Note). Wie beim Druckfehler auf dem Spielplan hat man auch diesen Fehler bei Carlit schon bemerkt, bevor die ersten Spiele ausgeliefert wurden, denn bereits die ersten Regeln enthielten das Kapitel „ERGÄNZUNG“ / “SUPPLÉMENT“, welches dieses Problem behandelte.
Allerdings änderte der Ergänzungstext nichts daran, dass die beiden Werke viel zu niedrige Einnahmen einbrachten, aber eine schlichte Regelergänzung war vermutlich wesentlich billiger zu realisieren, als wenn man die falschen Besitzkarten hätte neu drucken müssen!

Das komplette Kapitel „ERGÄNZUNG“ / „SUPPLÉMENT“ in den Regeln der 1. Ausgabe sieht nun also folgendermassen aus:
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Die weiteren Monopoly-Ausgaben

Während sich die 1. Ausgabe ziemlich gut bestimmen lässt, ist es unmöglich, weitere Ausgaben mit Hilfe ihrer Bestandteile genau zu definieren. Das liegt daran, dass es zwar immer wieder neue Bestandteile gab, aber statt dass man nur noch neue Bestandteile verwendet hätte, hat man munter auch altes Material verwendet.
Dabei scheint niemand darauf geachtet zu haben, zuerst alles alte Spielmaterial aufzubrauchen, denn nur so ist es möglich, dass ein eindeutig neueres Spiel plötzlich wieder alte Bestandteile enthalten kann, die in einem ebenso eindeutig älteren Spiel bereits ersetzt worden sind!
Zum Glück lässt sich aber recht genau feststellen, welche Spielmaterialien zuerst da waren und welche erst später verwendet wurden.

Deshalb folgt nun keine Auflistung von Ausgaben, sondern eine Beschreibung der verwendeten Spielmaterialien in der Reihenfolge ihrer Verwendung.

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Monopoly Schweiz: Spielmaterial

1. Spielplan

Wo nicht anders vermerkt, betragen die Masse der Spielpläne 48.5 x 48.5 cm.

Der Spielplan der 1. Ausgabe enthielt auf dem Feld „Einkommensteuer“ / „Impôt sur le revenu“ einen ausgebesserten Druckfehler.
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Nach der 1. Ausgabe war der Druckfehler auf dem Einkommensteuer-Feld korrigiert und der Spielplan sah so aus:
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Gegen Ende des 2. Weltkriegs wurden die Spielpläne (und häufig auch die Schachteln) mit einem neuen Lack bestrichen, der sich mit den Jahren stark orange verfärbte. Glücklicherweise wurde dieser Lack nach dem Krieg nicht mehr verwendet.
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Etwa ab 1957 erschien ein neuer Spielplan mit den folgenden 7 Textänderungen:
-Einkommensteuer:___ „Einkommenssteuer“_(vorher „Einkommensteuer“)
-La Chaux-de-Fonds:__ „Rue Léop.-Robert“__ (vorher „Rue Léop. Robert“)
-St. Gallen (franz.):____ „St-Gall“ __________ (vorher „St.Gall“)
-Bern (rot):__________ „Place Fédérale“____ (vorher „Place fédérale“)
-Genf:_____________ „Rue de la Croix-d'Or“ (vorher „Rue de la Croix d'Or“)
-Lausanne (blau):_____„Place St-François“___(vorher “Place St. François“)
-Impôt supplémentaire: „Paie Fr. 2000.---“ gerade ausgerichtet_(vorher zeigte sowohl „Paie“ als auch „Fr.“ stark nach rechts unten)
Ausserdem wurden alle Städtenamen sowie die Worte „Chance“ und „Kanzlei/ Chancellerie“ weniger fett gedruckt als auf den vorherigen Spielplänen und das Wort „START“ wurde leicht zur Mitte des Startfelds verschoben, sodass es nun beinahe das „n“ von „Vorbeigehen“ berührt.
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1962 erschien der erste Spielplan unter der Lizenz von Parker. Der moderne MONOPOLY-Schriftzug war in schwarz geschrieben und hatte keine Hintergrund-Illustrationen mehr. Darunter stand der Copyright-Vermerk „Copyright © 1935, 1946, 1961 by Parker Brothers Inc. USA“.
Die 4 Eckfelder und die 4 Bahnfelder wurden überarbeitet, aber die Bahnfelder bekamen überraschenderweise nicht die schwarzen Parker-Loks, sondern wiederum eigene Abbildungen der verschiedenen Bahnen.
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Auf dem „Freien Parkplatz“ stand nur noch 1 blaues „P“-Parkschild; dafür hatte das rassige Fahrzeug jetzt sogar ein Nummernschild. Der Polizist auf dem „Ins Gefängnis“-Feld bekam ein rosarotes Gesicht und seine Uniform war nicht mehr ganz blau, sondern hatte auch gelbe Streifen. Auf dem Start-Feld war das Wort „START“ klein genug geschrieben, dass der Pfeil jetzt locker daneben Platz hatte und das Gefängnis-Feld bekam einen roten Hintergrund.
Die Bilder der Bahnen waren jetzt ganz in schwarz gehalten und zeigten modernere Varianten der typischen Schweizer Bahnen. Auch der Wasserhahn auf dem Wasserwerk und die Glühbirne auf dem Elektrizitätswerk wurden neu gezeichnet.
Schliesslich gibt es das Innenfeld dieses Spielplans in mehreren Varianten: Die Inschrift „EXCLUSIVITE CARLIT ZURICH“ kann ganz fehlen, oder es steht dort die Nummer „1011“, „20.1011“ oder „20.1001“.

Etwa 1984 (?) bekam der Carlit-Spielplan einen neuen MONOPOLY-Schriftzug, der schräg steht und erstmals ein Bild von Mr. Monopoly enthält. Was auf den Copyright-Zeilen steht, kann ich leider nicht sagen, da ich diesen Spielplan nicht selbst besitze und nur eine zu kleine Abbildung auf dem Web gefunden habe.
Ansonsten ist der Spielplan genau gleich wie der vorherige.
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1985 wurde erstmals ein Spielplan in Frankreich gedruckt. Der MONOPOLY-Schriftzug war wieder gerade, aber „MONOPOLY“ war nun mit „hohlen“ Buchstaben geschrieben. Die drei Copyright-Zeilen enthielten u.a. den Vermerk „© 1935, 1946, 1961, 1985 Parker Brothers. Made in France.“.
Ansonsten ist der Spielplan genau gleich wie der vorherige.
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Dieser Spielplan lag den letzten Grand Luxe Ausgaben (in der schwarz/goldenen Schachtel) bei. Er befand sich aber auch in der Schweizer Version der „1935 Commemorative Edition“, die ja statt einer Reproduktion des 1. amerikanischen Monopoly von 1935 eine Schweizer Grand Luxe Ausgabe von 1985 enthielt.

1990 (im Monopoly Deluxe in der dicken blauen Schachtel) erschien der nächste neue Spielplan. Der Monopoly-Schriftzug stand wieder schräg und darunter stand der Copyright-Vermerk, „© 1935, 1946, 1961, 1985, 1990 Parker Brothers“ und „Made in France by Tonka“.
Graphisch wurden Bilder aus der amerikanischen Vorlage von Parker übernommen. Damit waren alle schweizerischen Illustrationen auf dem Spielplan verschwunden; auch die Kanzlei-Felder enthielten nun die Bilder mit der Schatztruhe.
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1993 kam der nächste Spielplan. Diesmal hatte er einen roten Monopoly-Schriftzug und den Copyright-Vermerk „© 1993 Tonka Corporation.“. Ausserdem waren die Ablagefelder für die Chance- und Kanzleikarten nun farbig.
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Zwischen all diesen „normalen“ Spielplänen erschien Ende der 70iger Jahre ein fast comic-artiger Spielplan, der nur den beiden Spezialausgaben „Monopoly Casino“ (im Format 45 x 45 cm) und „Monopoly Victory“ (im kleineren Format von 41 x 41 cm) beilag. So viel graphische Freiheit war für jene Zeit schon fast sensationell und so schnell wie der neue Spielplan gekommen war, verschwand er auch wieder.
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2. Spielfiguren

Bei den ersten Spielfiguren streiten sich die Experten darum, ob die unten abgebildete Figur ein Affe oder eine Katze (mit Katzenbuckel) sei.
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Für mich sehen die 3 Spielfiguren links eher wie Katzen aus, während die 3 Figuren rechts eher Affen sein könnten, weil u.a. die spitzen Ohren nicht mehr sichtbar sind. Um mehr herauszufinden, kann man die Spielregeln konsultieren, denn dort werden ein paar der Spielfiguren erwähnt. Allerdings helfen die deutschen Regeln nicht weiter, denn sie sprechen nur von „Auto, Schwein, Kleeblatt, etc.“. Besser sieht es aber bei den französischen und italienischen Regeln aus. Dort wird nämlich statt des Kleeblatts die Katze als Spielfigur aufgeführt, nämlich „auto, cochon, chat, etc.“ und „auto, porco, gatto, etc.“.
Ein weiterer Streitpunkt ist die Meinung, dass der Fingerhut als 6. Spielfigur eventuell nur in einer Übergangsphase verwendet worden sei. Das kann aber nicht zutreffen, denn seit den allerersten Ausgaben befindet sich auf dem Spielfiguren-Karton ein spezieller Schlitz zum Fixieren des Fingerhuts. Dass der Fingerhut trotzdem in vielen Spielen fehlt, dürfte von daher rühren, dass er nicht so ganz zu den anderen Spielfiguren passt und deshalb aus dem Spiel entfernt wurde. Vielleicht hat man ihn aber auch als Näh-Utensil verwendet und von da an im Nähkörbchen aufbewahrt...

Die 1. Monopoly-Ausgabe enthielt 5 Zinnfiguren (Rennwagen, Goldsack, Kleeblatt, Schwein, Katze) und als 6. Spielfigur einen Fingerhut aus Metall.
Die normale Carlit-Ausgabe enthielt einen 14 mm hohen Fingerhut aus Messing (Abbildung oben), die FCW-Ausgaben enthielten ebenfalls den gleichen Messing-Fingerhut (Abbildung Mitte) oder einen 17 mm hohen Fingerhut aus Eisen (Abbildung unten).
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Schon nach der 1. Ausgabe, war der Metall-Fingerhut verschwunden und er wurde durch einen dunkelroten Fingerhut aus Plastik ersetzt.
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Etwa um 1944 wurde der Rennwagen durch einen Personenwagen ersetzt:
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Etwa ab 1950 waren die Fingerhüte nicht immer dunkelrot, sondern z.B. auch dunkeloliv.
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Etwa ab 1953 gab es auch grössere Fingerhüte (gelb, hellgrün und orangerot in meinen Spielen), aber die alten dunkelroten Fingerhüte wurden immer noch verwendet.
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Etwa 1957 gab es komplett neue Spielfiguren. Die 6 neuen Figuren (Pilz, Kleeblatt, Schwein, Marienkäfer, Zwerg, Kaminfeger) waren aus rotem Plastik und standen auf einem in der Mitte verbreiterten Standfuss. Die Verbreiterung diente dazu, die Spielfiguren in den Schlitzen des Präsentationskartons zu fixieren.
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hellrot
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dunkleres rot

Um 1965 erschienen die gleichen 6 Spielfiguren - diesmal aber mit geradem Standfuss. In der neuen Schachteleinlage waren ja Vertiefungen angebracht, in welche die Spielfiguren gelegt werden konnten. Man musste sie also nicht mehr in irgendwelche Schlitze stecken, sodass die Verbreiterung des Standfusses nicht mehr nötig war.
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Um 1966 wurden die Spielfiguren farbig (rot, blau, gelb, grün, orange und schwarz). Dies bedeutet, dass es eigentlich 36 verschiedene Spielfiguren gibt. Um alle Figuren in allen Farben zusammen zu bekommen, wären also 6 Monopoly-Spiele nötig.
Da ein einzelnes Spiel immer 6 unterschiedliche Figuren in 6 verschiedenen Farben enthält, gibt es 720 mögliche Zusammensetzungen für ein einzelnes Spiel.
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1979 erhielt das Monopoly Grand Luxe den Aufdruck „Mit Spielbank, Kartenhalter und Original-Zinnfiguren“. Gemeint waren 6 dreidimensionalen Spielfiguren nach amerikanischen Vorbild, nämlich Schiff, Rennauto, Bügeleisen, Hund, Fingerhut und Reiter.
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1985 kam die Schweizer Version der amerikanischen „1935 Commemorative Edition“ in einer Blechbüchse heraus. Sie enthielt nun sogar 9 amerikanische Spielfiguren; der Reiter war nicht mehr dabei, dafür gab es Zylinderhut, Schuh, Schubkarren und Lokomotive dazu.
Die 9 Figuren waren also Schiff, Rennauto, Bügeleisen, Hund, Fingerhut, Zylinderhut, Schuh, Schubkarren und Lokomotive.
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Im 1988 erschienenen Monopoly Grand Luxe (mit Parker-Logo und Mr. Monopoly im Titel) gab es 8 amerikanische Spielfiguren. Die Lokomotive war weggefallen, sodass nun Schiff, Rennauto, Bügeleisen, Hund, Fingerhut, Zylinderhut, Schuh und Schubkarren enthalten waren.
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Um 1984 erschienen 6 Plastik-Pöppel mit einem kleinem Kopf in den Farben rot, grün, beige, blau, gelb, violett.
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Die Monopoly-Ausgabe von Parker Tonka von 1993 enthielt sogar 8 solche Pöppel (weiss und schwarz waren dazugekommen):
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1995 gab es Monopoly-Spiele mit 10 amerikanischen Spielfiguren. Der Reiter (ganz links) war wieder dabei und die Kanone (hinten Mitte) kam neu dazu, sodass nun Schiff, Rennauto, Bügeleisen, Hund, Fingerhut, Zylinderhut, Schuh, Schubkarren. Reiter und Kanone vorhanden waren:
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3. Häuser und Hotels

Die Häuser und Hotels der frühen Monopoly-Ausgaben blieben von Beginn an während mehr als 15 Jahren gleich. Sie sind aus Holz und etwas breiter als später verwendete Gebäude. An den relativ scharfen Kanten sind sie unschwer zu erkennen. In jedem Fall sollten immer 12 (rote) Hotels und 32 (grüne) Häuser enthalten sein.
Natürlich gibt es leichte Farbabweichungen. Hier 3 Beispiele:
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Blaugrün (selten), Rot
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Hellgrün, Rot
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Grün, Dunkelrot

Ab etwa 1956 gab es neue Gebäude, die abgerundete Kanten hatten. Sie waren schmaler als ihre Vorgänger und glänzten mehr.
Farbabweichungen sind hier kaum zu finden.
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Etwa ab 1966 erschienen zweifarbige Gebäude, die aus zwei zusammengeklebten Holzteilen bestanden. Sie wurden zuerst den Monopoly De Luxe beigelegt und später auch den ab 1972 herausgegebenen Monopoly Grand Luxe-Ausgaben.
Die Hotels gibt es in deutlich dunklerem Farbton und neuere Ausgaben haben stärker ausgeprägte Kanten:
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Hellrot
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Dunkelrot (selten)
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kantiger (ab 1982)

Um 1979 enthielten die Monopoly Grand Luxe-Ausgaben nicht mehr die grossen zweiteiligen Gebäude, sondern kleinere einfarbige Gebäude aus Holz:
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Um 1980 hatten die Gebäude wieder vorstehende Dächer. Sie waren aus einem Stück Holz gefertigt.
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1993 gab es erstmals Plastikhäuser (Tonka). Anders als spätere Ausgaben waren sie nicht hohl, sondern bestanden komplett aus Plastik. Die Dächer waren links und rechts überhängend. Die Häuser waren 1.05 cm hoch und massen 0.9 cm x 1.2 cm, die Hotels waren 1.2 cm hoch und 1.0 cm x 1.4 cm gross:
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1994 waren die Gebäude hohl und hatten Dächer, die auf allen 4 Seiten überstanden. Die Häuser (0.8 cm x 1.1 cm; 0.95 cm hoch) und Hotels (1.1 cm x 1.4 cm; 1.4 cm hoch) hatten auf einer Dachseite einen Schornstein:
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1995 waren die Gebäude ebenfalls hohl und die Dächer standen links und rechts über. Die Häuser (1.05 cm x 1.15 cm; 0.85 cm hoch) waren auffallend breiter und niedriger als vorher. Der Schornstein war ausgefüllt und befand sich in der Mitte der Häuser. Die Hotels (1.2 x 1.4 cm; 1.3 cm hoch) hatten gar keinen Schornstein mehr:
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1996 gab es dann Hotels mit ausgefülltem Schornstein in der Mitte der Gebäude. Diese Hotels waren länger (1.15 cm x 1.8 cm; 1.35 cm hoch) als die Plastik-Hotels zuvor:
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4. Bank

Die ersten Spiele enthielten noch keine Banken für das Spielgeld.
Erst 1957 begann man, Monopoly-Spiele mit diesem sehr praktischen Hilfsmittel auszustatten. Da die Herstellung solcher Banken aber ziemlich kostspielig war, beschloss man, sie nur speziellen Monopoly-Ausgaben beizulegen. Diese Ausgaben nannte man „Deluxe“ und führte sie auch unter diesem Namen in den Spielkatalogen, obwohl auf dem Spiel selbst das Wort „Deluxe“ noch nirgends zu finden war. Trotzdem konnte man die Deluxe-Ausgaben sofort erkennen, denn man packte sie in rote Schachteln, während die Standard-Ausgaben weiterhin in schwarzen Schachteln daher kamen. Preislich kosteten die Deluxe-Ausgaben zu Beginn rund 50 % mehr als die Standard-Ausgaben, später näherte man sich immer mehr dem doppelten Preis.

Die ersten Banken von 1957 hatten 7 Fächer und waren wirklich luxuriös. Sie bestanden aus Holz und einer Hartfaserplatte als Unterlage für das Spielgeld.
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1960 ersetzte man die Holzbanken durch Banken aus dickem, hartem Plastik. Sie hatten ebenfalls 7 Fächer und waren sehr robust.
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1963, mit dem Erscheinen der Monopoly Deluxe-Ausgaben im Parker Design, kam ein zusätzliches Fach dazu. Es war breiter als die 7 Geldfächer, denn es diente dazu, während des Spiels die Besitzkarten darin unterzubringen, was durchaus praktisch war.
Zu Beginn waren diese Banken aus mitteldickem Plastik (Abbildung unten; leere Bank), aber nach einigen Jahren wurden sie aus (zu) dünnem Plastik gefertigt (Abbildung oben; gefüllte Bank). Das genügte zwar für die Stabilität der Fächer, aber weil die Aussenwände der Bank auch so dünn waren, war die ganze Bank nicht sehr robust. In meiner Sammlung weist rund die Hälfte dieser Banken einen kleineren oder grösseren Schaden durch eingedrückte oder abgesplitterte Teile auf.
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Als um 1970 das neue Carlit-Spielgeld eingeführt wurde, gab es nur noch 6 Wertstufen, weil die neue 500-er Note die beiden Noten zu 200 und 400 ersetzt hatte. Die Bank wurde aber weiterhin mit 7+1 Fächern geliefert, d.h. einem zuviel. Das sah dann so aus:
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Die „1935 Commemorative Edition“ von 1985 hatte die Bank direkt in die Schachteleinlage eingearbeitet. Das sah so aus:
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Auch die blaue Deluxe-Edition von 1990 hatte die Bank eingearbeitet: Man musste jedoch die Einlage aus der Schachtel herausnehmen, um die Geldscheine bequem aus den nach vorne offenen Fächern entnehmen zu können.
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5. Spielgeld

Das früheste Spielgeld hielt sich stark an die englische Waddingstons-Vorlage. Das grosse Wertstufenfeld trug allerdings keinerlei Patent-Vermerk. Dagegen wurden die kleinen Seitenfelder genau übernommen; sie zeigen 2x die Wertstufe, 1x ein Haus und 1x eine Lokomotive, Auch bei den Farben hielt man sich an die Vorlage, allerdings waren die meisten Farben um einiges blasser als dort.
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Vorallem die gelbliche 20er-Note war so blass, dass man sie sehr leicht mit der weissen 200er-Note verwechseln konnte.
Wohl um solche Verwechslungen zu vermeiden, hat sich der frühere Besitzer eines meiner Spiele die Mühe gemacht, die Ränder aller sechzig(!) 20er-Noten mit einem karminroten Farbstift anzumalen – sieht richtig gut aus, finde ich!
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Um 1950 erschien ein neuer Spielgeldsatz in geänderten und vor allem kräftigeren Farben, wodurch die Gefahr von Verwechslungen gebannt war.
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1955 gab es einen neuen Spielgeldsatz, bei dem eigentlich nur die Farben von jeweils zwei Wertstufen getauscht wurden. So wurde die 20er mit der 1‘000er, die 100er mit der 200er und die 2‘000er mit der 10‘000er-Note getauscht. Nur die übrig gebliebene 400er-Note behielt ihre hellgrüne Farbe. Vorallem der Tausch der beiden höchsten Werte konnte aber Probleme machen - wenn man sich an die alten Farben und Werte gewohnt hatte. Dass jemand eine neue Monopoly-Ausgabe kaufte, obwohl er schon eine vorherige Ausgabe besass, war spätestens ab 1957 nicht so abwegig, denn die neuen Deluxe-Ausgaben enthielten ja erstmals die sehr praktischen Spielbanken.
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1959 wurde das Spielgeld moderner. Die schmückende Einfassung der Ziffern wurden entfernt, wodurch die Werte gestochen scharf aussahen. Gestrichen wurde auch das Wort „Monopoly“ im Mittelfeld und das Haus und die Lokomotive auf den kleinen Seitenfeldern wurden mit einem 3-Sterne-Motiv ersetzt.
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Um 1966 beschloss man bei Carlit, eigenes Spielgeld mit dem Carlit-Logo zu entwerfen. Gleichzeitig wurden die beiden Noten zu 200.- und 400.- durch den neuen Wert 500.- ersetzt.
Damit gab es jetzt nur noch 6 Wertstufen:
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1984 gab es erstmals „richtiges“ Parker-Geld. Erstmals erschien der Patentvermerk „Pat. App. For N° 3796-36“ auf Schweizer Monopoly-Geld. Man blieb aber bei nur 6 Wertstufen, denn der 500er-Wert hatte den 200er- und 400er-Wert bereits abgelöst.
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Beim Spielgeld von Tonka Parker von 1990 waren die Ziffern wieder eingefasst, das Mittelfeld bekam den Text „Monopoli, Monopoly, Monopol“ und der Patentvermerk lautete „Copyright 1935 by Parker Brothers USA“. Ausserdem wurde die Wertstufe 50 eingefügt, wodurch es möglich wurde, die 10% Zins für den Rückkauf von verpfändetem Wasser- oder Elektrizitätswerk (beide Fr. 150.-), sowie vom verpfändeten blauen Lausanne (Fr. 350.-) genau zu bezahlen. Im amerikanischen (und englischen) Original konnte man die 10% Zins (7,5 $, resp. 17.5 $) nur bezahlen, indem man den Zins auf den nächsten ganzen Dollar aufrundete.
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1993 erschien neu gestaltetes Spielgeld von Tonka Parker. Das Mittelfeld wies immer noch den Text „Monopoli, Monopoly, Monopol“ auf, aber die Copyright-Zeile war verschwunden.
Die 50er-Note war immer noch da, aber mit den neuen Regeln für das Feld „Einkommenssteuer“ tauchte das nächste Problem auf. Denn wenn man nicht den Fixbetrag von Fr. 4000.- bezahlen wollte, sondern sich dafür entschied, 10 % des Gesamtvermögens zu bezahlen, waren Beträge möglich, für die man eine 2er-Note gebraucht hätte.
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1996 erschien ein weiteres Design von Tonka Parker mit der 50er-Note. Im Monopoly-Logo tauchte erstmals die Rich Uncle Pennybag-Figur (ab 1999 Mr. Monopoly genannt) auf und die Copyright-Zeile „© 1996 Tonka Corporation“ rutschte nach rechts unten.
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1998 gab Hasbro neues Spielgeld für die Schweiz heraus. Es wurde für Monopoly Zürich verwendet. Rich Uncle Pennybag, die 50er- und die 500-er Note waren verschwunden, dafür war die 200-er und 400-er Note wieder dabei. Die Copyright-Zeile am unteren Rand lautete „© 1998 Hasbro Inc. All rights reserved“.
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Das Hasbro-Geld von 2008, das für Monopoly Basel verwendet wurde, hat dieselben Farben und Werte wie das vorherige Geld. Mr. Monopoly ist aber wieder zurück und die Copyrightzeile „© 2008 HASBRO INC.“ befindet sich wieder in die Mitte der Geldscheine.
Vergleicht man diese Scheine mit den Tonka-Noten von 1996, sieht man hier deutlich sichtbare schwarze Schraffierungslinien, die im Gegensatz zu den kaum sichtbaren Schraffierungslinien von Tonka sofort auffallen.
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6. Chance- und Kanzleikarten

Die Ereigniskarten der 1. Ausgabe haben folgende Merkmale:

● Die Titel „Kanzlei • Chancellerie“ und „CHANCE“ sind sehr fett gedruckt
● Geldbeträge ohne Tausender-Trennzeichen
● Chancekarte „Vereinigten Bergbahnen/ Funiculaires réunis S.A.“: beide Texte lassen viel Platz zum Rand und benötigen deshalb 4 Zeilen
● Kanzleikarte „Gefängnis“: „Sort immédiatement et sans amende de prison.“ (anders formuliert als auf der gleichen Chancekarte)
● „Vorwärts zum Start“ auf Kanzleikarte - „Vorwärts auf Start“ auf Chancekarte
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Die Ereigniskarten der nachfolgenden Ausgaben haben folgende Merkmale:

● Die Titel „Kanzlei • Chancellerie“ und „CHANCE“ sind weniger fett als in der 1. Ausgabe
● Geldbeträge mit Punkt als Tausender-Trennzeichen
● Chancekarte „Vereinigten Bergbahnen/ Funiculaires réunis S.A.“: beide Texte sind bis zum Rand geschrieben und benötigen nur noch 3 Zeilen
● Kanzleikarte „Gefängnis“: „Sort immédiatement de prison sans payer d’amende." (gleich formuliert wie auf der gleichen Chancekarte)
● „Vorwärts zum Start“ auf Kanzleikarte - „Vorwärts auf Start“ auf Chancekarte
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Etwa 1950 gab es plötzlich Monopoly-Spiele mit andersfarbigen Ereigniskarten. Die Kanzleikarten waren nicht mehr hellgelb, sondern altrosa, die Chancekarten nicht mehr tieforange, sondern lila.
Die neuen Farben existierten aber nur kurze Zeit - vermutlich kaum mehr als 1 Jahr - und man ging wieder zu den bewährten Farben hellgelb und tieforange zurück.
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In derselben Zeit gab es ein temporäres Durcheinander mit den Texten „Vorwärts zum Start“ und „Vorwärts auf Start“.
► Bei einem meiner Spiele steht der Text „Vorwärts auf Start“ auf der Kanzleikarte und
„Vorwärts zum Start“ auf der Chancekarte - also genau verkehrt herum als sonst:
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► Bei einem weiteren Spiel steht „Vorwärts auf Start“ auf beiden Karten:
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► Und wie schon fast vermutet, habe ich auch ein Spiel, wo „Vorwärts zum Start“
auf beiden Karten steht - sogar bei einem Spiel mit rosa/lila Ereigniskarten!
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► Nicht gefunden habe ich „Vorwärts auf Start“ auf einer altrosa Kanzleikarte,
aber ich besitze auch nur wenige Spiele mit rosa/lila Ereigniskarten.
Dass die Karte existiert, scheint mir jedoch sehr wahrscheinlich zu sein.

Das ganze Durcheinander dauerte nur etwa 2 Jahre; danach war alles wieder im Lot.

Um 1968 wurden die Texte der Ereigniskarten mit einer anderen Schrift geschrieben. Ausserdem wurde bei den Geldbeträgen der Punkt als Tausender-Trennzeichen durch eine Leerstelle ersetzt. Ansonsten blieb der Inhalt und der Zeilenaufbau unverändert.
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1982 wurden die Chance- und Kanzleikarten weiss und bekamen abgerundete Ecken.
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Gleichzeitig gab es mehrere Änderungen:
● statt Fr.1000.- für eine verkaufte Aktie bekam man Fr. 900.- für eine Erfindung
● statt Fr. 200.- bekam man Fr. 1000.- von jedem Spieler zum Geburtstag
● statt Fr. 40.- wegen Trunkenheit zu bezahlen, spendete man Fr. 1000.- für einen guten Zweck
● statt zu den „Vereinigten Bergbahnen“ ging der Ausflug auf das Feld „Privatbahnen“.

Ausserdem gab es 3 neue Chancekarten:
● 1 x Vorwärts zum nächsten Werk
● 2 x Vorwärts zum nächsten Bahnfeld.

Dafür wurden 3 vorherige Chancekarten zu Kanzleikarten:
● Bezahle Fr. 3000.- für Schulgelder
● Gewinne Fr. 2000.- in der Landeslotterie
● Bezahle für Strassenreparatur Fr. 800.- pro Haus / Fr. 2300.- pro Hotel

Und deshalb wurden 3 Kanzleikarten gestrichen:
● Bezahle Fr. 1000.- Versicherungsprämie (kompensiert durch Schulgelder+ Landeslotterie)
● Zurück nach Chur-Kornplatz
● Bezahle Fr. 200.- oder nimm eine Karte von Chance (war nicht mehr nötig, da durch das Verschieben der Strassenreparatur die Chance- und Kanzleikarten ausgeglichener waren)

Schliesslich ging es jetzt sowohl auf der Chance- wie auch auf der Kanzleikarte nur noch „Vorwärts auf Start“ (mit dem Hinweis, dass man dabei das übliche Honorar einstreicht).
Eine schlechte Idee war, beide Kartenarten wie bei den amerikanischen Parker-Ausgaben auf weissen Karton zu drucken; denn da die Rückseiten wie gewohnt nicht bedruckt waren, konnte man die Chance- und Kanzleikarten von hinten nicht unterscheiden!

Wohl deswegen ging man 1985 wieder zu den gewohnten Farben zurück. Alle vorherigen Änderungen blieben bestehen; ebenso die abgerundeten Ecken.
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1990 wurden die Ereigniskarten wieder weiss, aber jetzt wurden die Rückseiten farbig bedruckt, sodass man die Chance- und Kanzleikarten von hinten unterscheiden konnte. Ein Rahmen um die Texte, sowie der Copyright-Vermerk „© 1936 Parker Brothers“ vervollständigten die neuen Karten.
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Bei der Ausgabe von Tonka 1993 gab es inhaltlich nichts neues, aber die meisten Texte wurden total neu formuliert – u.a. hiess es jetzt definitiv „Rücke auf START vor.“...
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7. Besitzkarten

Die Karten der 1. Ausgabe haben folgende Merkmale:
● fett geschriebene Titel
● Geldbeträge ohne 1000-er-Trennzeichen
● Alle 4 Bahnen: „Valeur hyphotéqué“ statt „Valeur hypothécaire“
● Wasser- und Elektrizitätswerk: Faktor 4x/10x
● Wasser- und Elektrizitätswerk: „ge-würfelte“ auf 2 Zeilen
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● Leicht breitere Schrift als in späteren Ausgaben und deshalb andere Zeilenumbrüche (grün umrandete Bereiche); z.B. „Si un joueur possède...“ auf 6 Zeilen.
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Die Karten der späteren Ausgaben (bis ca. 1963) haben folgende Merkmale:
● Weniger fett geschriebene Titel
● Geldbeträge mit Punkt als 1000er-Trennung
● Alle 4 Bahnen auf „Valeur hypothécaire“ korrigiert
● Wasser- und Elektrizitätswerk: Faktor auf 40x/100x korrigiert
● Wasser- und Elektrizitätswerk: „gewürfel-te“ auf 2 Zeilen
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● Schmalere Schrift und deshalb andere Zeilenumbrüche (grün umrandete Bereiche); z.B. braucht „Si un joueur possède tous...“ nur noch 5 Zeilen, denn jetzt hat "tous" auf der 1. Zeile Platz.
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Ende der 40er-Jahre änderte man das Schriftbild des grossen „M“ (das wie ein umgekehrtes „W“ aussah) und gab ihm ein neues Design.
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Aus irgend welchen Gründen ersetzte man zunächst lediglich das „M“ von „Miete“ im langen Erklärungstext in der Mitte der Besitzkarten. Das viel grössere „M“ im Titel „Miete – Loyer“ und das „M“ im Wort „Miete“ auf den Bahnkarten änderte man erst um 1950.
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Die gestaffelte Einführung führte dazu, dass es bei den 22 Strassen-Besitzkarten neben den bisherigen Karten (Abb. links) nun gemischte Karten (Abb. Mitte – mit altem und neuem „M“) und neue Karten (Abb. rechts – mit zwei neuen „M“) gibt.
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Einzig bei Chur und den 3 roten Winterthur, St. Gallen und Bern habe ich keine gemischten Karten gefunden; es gibt sie also nur als bisherige oder neue Karten.
Interessant ist, dass es keine Spiele gibt, die nur gemischte Karten enthalten; immer waren entweder bisherige Karten (bis 1950) oder neue Karten (ab 1950) dabei. Überraschend ist aber die Tatsache, dass es noch bis 1960 Spiele gab, die nicht nur neue, sondern auch ein paar gemischte Karten enthielten, obwohl es schon längst Spiele gab, die nur noch neue Karten hatten! Bei einem meiner Spiele, das eindeutig von 1960 stammt (FCW-Schriftzug mit 13 Städten), sind sogar 12 Strassen-Besitzkarten gemischt und nur 10 neu.

Erst etwa 1955 bemerkte man, dass auf der Elektrizitätswerk- und Wasserwerk-Karte im Wort „Miete“ ebenfalls ein grosses „M“ vorkommt und hat dies umgehend korrigiert.
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Ebenfalls 1955 wurde schliesslich auch der Strassenname „Marktplatz“ im dicken roten Balken der St. Gallen-Besitzkarte mit dem neuen „M“ geschrieben.
Wie vorher gesagt, habe ich bei den roten Besitzkarten keine gemischten Karten gefunden, aber wegen des übersehenen „M“ im Wort „Marktplatz“ gibt es nun auch bei St. Gallen 3 (leicht andere) Varianten:
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Die Besitzkarten aus der Monopoly DE LUXE-Ausgabe von 1963 weisen folgende Änderungen auf:
● Neue, breitere Schrift im Mitteltext und deshalb andere Zeilenumbrüche (grün umrandete Bereiche). Der Trennstrich wurde für den deutschen Text nach rechts verschoben, aber „Si un joueur possède...“ braucht dadurch wieder 6 statt nur 5 Zeilen.
● Neue, breitere Schrift im Erklärungstext auf allen Rückseiten (grün umrandet), deshalb musste das Wort „propriété“ auf der Rückseite der Karten als „pro-“ und „priété“ getrennt werden.
Die Besitzkarten aus der Monopoly DE LUXE-Ausgabe von 1964 weisen eine weitere Änderung auf der Wasserwerk- und Elektrizitätswerk-Karte auf:
● Wasser- und Elektrizitätswerk: „gewürfelte“ auf 1 Zeile
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In der Monopoly DE LUXE-Ausgabe von 1966 war der gesamte Text der Besitzkarten mit der neuen, breiteren Schrift geschrieben. Der grün umrandete Mitteltext war schon in der früheren Deluxe-Ausgabe mit dieser Schrift geschrieben worden.
● Wasser- und Elektrizitätswerk: „gewürfelte“ auf 1 Zeile in der neuen Schrift
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Auf der Thun-Besitzkarte hat sich jedoch ein dummer Fehler eingeschlichen, der sehr lange (bis ca. 2000) nicht bemerkt wurde:
►►► Der „Preis der Häuser“ und „Preis der Hotels“ lautet Fr. 1.200.- (statt Fr. 1.000.- wie bei allen Grundstücken auf der unteren Spielplanleiste) ◄◄◄
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Die Besitzkarten im Monopoly Deluxe und Monopoly Grand Luxe von 1982 (Carlit-Logo plus Parker-Lizenz-Zeile auf der Schachtel) haben erstmals abgerundete Ecken. Ausserdem sind die beiden altbekannten Fehler endlich korrigiert:
● Wasser- und Elektrizitätswerk: Faktor auf 80x / 200x
● Lausanne gelb: Unbebautes Grundstück Fr. 480.-
Trotzdem sind auch diese Besitzkarten noch nicht perfekt, denn der dumme Fehler bei Thun (falscher Preis von Fr. 1.200.- beim Preis der Häuser und Hotels) ist noch nicht bemerkt worden.
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Der Fehler bei der Thun-Besitzkarte ist auch in diesen Ausgaben immer noch da:
___1985 Büchse__________1990 Deluxe Blau________1993 Tonka
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Im glitzernden Deluxe von 2003 ist der Fehler endlich korrigiert (auch Monopoly Zürich von 2001 war schon o.k.; als Städte-Edition hatte es aber andere Strassennamen):
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7b. Temporäre Druckfehler auf Besitzkarten

Wie im vorherigen Abschnitt kurz erwähnt, hatten alle 4 Bahnen der 1. Ausgabe den Pfandwert mit „Valeur hypothéqué“ statt „Valeur hypothécaire“ übersetzt. Bei 2 meiner 5 Erstausgaben weisen die vier Bahn-Besitzkarten aber einen weiteren Druckfehler auf:
Die Miete für den Besitz von 4 Bahnen war nämlich mit Fr. 2000.- statt mit Fr. 4000.- angegeben.
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Dieser Fehler wurde offenbar sehr schnell bemerkt, denn in 3 meiner 5 Erstausgaben war er bereits behoben. Der Text beim französischen Pfandwert hiess aber immer noch „Valeur hypothéqué“, denn er wurde erst nach der 1. Ausgabe auf „Valeur hypothécaire“ berichtigt.
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Wie ebenfalls schon erwähnt, waren in der 1. Ausgabe die Faktoren auf dem Wasserwerk und dem Elektrizitätswerk auf „4“ und „10“ wie im Original belassen worden, statt dass man sie mit Faktor 20 auf „80“ und „200“ multipliziert hätte.
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Um 1940 wies die Rückseite vom grünen Bern zweimal den französischen Namen von Berne aus, also “Berne / Berne“ statt „Bern / Berne“.
Dieser Fehler existierte nur etwa 1 Jahr.
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Zwischen 1941 und 1949 gab es einen Druckfehler bei den beiden roten Besitzkarten Winterthur und St. Gallen. Statt eines Gänsefüsschens stand in der Zeile „mit 1 Haus/ avec 1 maison“ nochmals „Fr.“ wie auf der obersten Zeile für das unbebaute Grundstück.
Diesen Fehler habe ich bei 4 von 12 in Frage kommenden Ausgaben gefunden, wobei 2 Ausgaben die Rennwagen-Spielfigur (bis 1944) enthalten, während die 2 anderen Ausgaben bereits mit der PW-Spielfigur (nach 1944) ausgestattet sind.
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Der gleiche Druckfehler mit dem überflüssigen „Fr.“ kommt in späteren Ausgaben ebenfalls wieder vor, allerdings bei anderen Besitzkarten:
- 1955: La Chaux-de-Fonds - gibt’s in 2 Varianten (siehe weiter unten)
- 1957/58: Zürich Paradeplatz - in 2 Spielen gefunden
- 1960: Chur - in 2 Spielen gefunden, die beide auch den weiter unten beschriebenen Druckfehler mit dem französisch geschriebenen „hôtel“ statt „Hotel“ aufweisen (rosa eingekreist)
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Etwa um 1946 fehlte bei 11 der 22 Strassen-Besitzkarten die „4“ in der linken (deutschen) Hälfte der Preistabelle.
Diesen Fehler habe ich nur bei 1 einzigen Ausgabe festgestellt.
► Die 11 falschen Karten:
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► Die 11 richtigen Karten:
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Um 1950 wies das blaue Lausanne den falschen Pfandwert von Fr. 2.000.- statt Fr. 3.500.- auf – und zwar sowohl auf der Vorder- wie auch auf der Rückseite.
Dieser Fehler existierte nur etwa 2 Jahre.
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Zum Vergleich eine richtige Karte mit dem Wert Fr. 3‘500.-:
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Mit dem Erscheinen des neuen Spielgelds (mit den gelben 10‘000-er Noten) gab es 1955 einen neuen Druckfehler. Auf den violetten Besitzkarten von Basel und Solothurn wurden vor dem Pfandwert von 1.400.- Gänsefüsschen statt das Wort „Fr.“ gedruckt.
Ähnlich war es bei der La Chaux-de-Fonds-Besitzkarte. Dort war zwar die Pfandwert-Zeile richtig, dafür standen jetzt Gänsefüsschen statt „Fr.“ auf den beiden Zeilen für den Preis der Häuser und den Preis der Hotels. Überraschenderweise tauchte aber auch der aus den 40-iger Jahren bekannte Druckfehler neben „1 Haus / 1 maison“ auf, denn dort stand jetzt ein überflüssiges „Fr.“ statt eines Gänsefüsschens (rosa eingekreist).
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In einer anderen Ausgabe vom selben Jahr (1955) fand ich eine weitere Kombination dieses Druckfehlers.“ Basel“ und „Solothurn“ waren genau gleich, aber bei La Chaux-de-Fonds waren die Gänsefüsschen beim Preis der Häuser und Hotels wieder richtig mit „Fr. ersetzt worden - allerdings hat man den Druckfehler mit dem überflüssigen „Fr.“ bei „1 Haus / 1 maison“ übersehen.
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Im selben Spiel von 1955 entdeckte ich auf der Rückseite der Luzern-Besitzkarte, dass dort der falsche Betrag von Fr. 2'800.- direkt in der Fabrik mit dem richtigen Wert von Fr. 2'600 überdruckt worden war!
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Zwischen 1957 und 1961 gab es einen weiteren Druckfehler auf der Rückseite von Besitzkarten. Hier wurden anstelle des Wortes „Fr.“ Gänsefüsschen gedruckt. Diesen Fehler habe nur dreimal in 3 verschiedenen Spielen gefunden.
Bern (grün) 1957, Lugano 1960, Lugano 1961
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Um etwa 1957 beschloss man, den bekannten Fehler auf den gelben Besitzkarten zu beheben und den Preis für das unbebaute Grundstück auf dem gelben Lausanne zu ändern. Dummerweise korrigierte man den Betrag um Fr. 40.- nach unten auf Fr. 400.- statt um denselben Betrag nach oben auf Fr. 480.-.
Diese „temporären“ Besitzkarten mit Fr.400.- haben meistens, aber nicht immer, verdickte Pluszeichen bei „+ 4 Häuser“ und „+ 4 maisons“.
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Etwa um 1959 bemerkte man, dass man den Fehler verkehrt herum korrigiert hatte, aber statt den Preis nun richtig zu stellen, machte man die falsche Korrektur kurzerhand rückgängig und ging wieder auf den (immer noch falschen) Betrag von Fr. 440.- zurück.
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Die„alten“ Lausanne-Besitzkarten vor der Korrektur 1957 (Abb. links) haben dünne Pluszeichen bei „+ 4 Häuser“ und „+ 4 maisons“, die „neuen“ Besitzkarten ab 1959 (Abb. rechts) haben dagegen verdickte Pluszeichen.


Anfang der 1960iger Jahre wurde in der linken (deutschen) Hälfte der Preistabelle das Wort Hotel auf französisch geschrieben, also „hôtel“ statt „Hotel“. Diesen Fehler gibt es in 2 Varianten:
Die 1. Variante von 1960 enthält 11 falsche und 11 richtige Karten. Ich habe sie bei 3 Ausgaben festgestellt (das 3. Exemplar befindet sich in der Sammlung von Roland Klose aus Deutschland).
► Die 11 falschen Karten von 1960 (der rosa Kreis auf „Chur“ zeigt den früher erwähnten Druckfehler mit dem überflüssigen „Fr.“; blaue Kreise siehe nächstes Kapitel):
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► Die 11 richtigen Karten von 1960 (blaue Kreise siehe nächstes Kapitel):
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Die 2. Variante von 1962 enthält 10 falsche Karten und 12 richtige Karten. Diese Variante habe ich ebenfalls bei 3 Ausgaben festgestellt (das 3. Exemplar befindet sich im Besitz von Stefan Hösli aus Bern).
► Die 10 falschen Karten von 1962:
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► Die 12 richtigen Karten von 1962:
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In der „1935 Commemorative Edition“ von 1985 fand sich auf den beiden Besitzkarten Wasserwerk und Elektrizitätswerk ein erstaunlichen Druckfehler; denn während die deutschen Kartenhälften die neuen Faktoren 80x / 200 x und den neuen Text „mal die mit zwei Würfeln gewürfelte Zahl“ enthielten, zeigten die französischen Kartenhälften immer noch die alten Faktoren 40x/ 100x und den alten Text „fois plus grand le nombre jeté“ (statt „fois plus grand le nombre obtenu en jetant les 2 dés“).
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Zum Vergleich die richtigen Karten aus dem bordeauxroten Monopoly DE LUXE von 1984:
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7c. Druckzufälligkeiten auf Besitzkarten

Dieses Kapitel behandelt die am längsten verwendeten Besitzkarten, die nach der Schweizer 1. Ausgabe über 20 Jahre lang verwendet wurden. Dabei geht es um kleine Druckunterschiede, die entweder wiederholt auftreten oder über mehrere Jahre hinweg beobachtet werden können. Sie eignen sich somit nicht für die Datierung einzelner Spiele.

Druckverschiebungen
Wenn man bedenkt, dass Monopoly schon in der Anfangszeit in grossen Mengen produziert wurde, erstaunt es nicht, dass praktisch jede Karte kleinere oder grössere Druckverschiebungen aufweist.
Eine häufige Druckverschiebung, die wahrscheinlich schon jedem Sammler von Schweizer Monopoly aufgefallen ist, ist der Text „Terrain non bâti“. Bei der Karte links befindet er sich ungefähr in der Mitte zwischen den zwei benachbarten Zeilen. Bei der Karte rechts hingegen ist „Terrain non bâti“ nach unten gerutscht und berührt beinahe die nächste Zeile:
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Nochmals die gleiche Verschiebung, aber hier ist der gesamte Text nach oben verschoben und der Titel „Miete – Loyer“ berührt beinahe den dicken farbigen Balken (was ebenfalls häufig vorkommt).
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Das folgende Bild zeigt drei weitere Beispiele für auffällige Druckverschiebungen.
Die Karte links ist eine „normale“ Karte, die keine Verschiebungen aufweist.
Die Karte daneben hat Zahlen-Kolonnen, deren Zahlen nicht senkrecht untereinander ausgerichtetet sind.
Die Karte rechts hat 3 Abweichungen:
• der Titel „Miete – Loyer“ ist fast 2mm kürzer als auf den beiden anderen Karten, weil der Zwischenraum kleiner ist.
• Die rechte Zahlen-Kolonne ist nicht ausgerichtet.
• Die beiden Zeilen mit den Frankenbeträgen „Fr. 2.000.- “ beim Preis der Häuser und Hotels sind viel näher zusammen gerückt als bei den anderen beiden Karten.
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Bei den Mietpreisen gibt es häufig Verschiebungen nach links oder rechts, aber das folgende Beispiel auf dem gelben Zürich ist doch ein wenig speziell. Bei der Karte links sind alle Preise schön ausgerichtet. Bei der 2. Karte sind die Beträge von 6.600.- und 23.000.- leicht nach rechts verrutscht und bei der 3, Karte sind diese beiden Beträge ziemlich weit nach links geraten!
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Gänsefüsschen (Plattenabnützung)
Im Gegensatz zu den Druckverschiebungen, die sich in allen Spielen von 1940-1962 finden lassen, treten Platten-Abnützungen in engeren zeitlichen Rahmen auf; vermutlich deshalb, weil man Plattenfehler ausbessern konnte, während Druckverschiebungen eine Frage der genauen Ausrichtung der Druckbogen waren.
In den Spielen von 1940 bis 1949 (Spiele mit rot-weissen 10‘000er Banknoten) gab es Probleme mit den Gänsefüsschen, die ja auf jeder Karte 13 mal vorkommen. Dabei kann man gut verfolgen, dass immer das linke Apostroph von der Abnützung betroffen war.
Am besten lassen sich die verschiedenen Stufen der Abnützung bei der Thun-Karte zeigen. Oben links ist ein intaktes Gänsefüsschen zu sehen. Daneben Stufe-1 der Abnützung, die links nur noch einen Punkt zeigt. Unten links ist Stufe-2, wo der Punkt nur noch schwach sichtbar ist und unten rechts schliesslich Stufe-3, wo nichts mehr zu sehen ist und nur noch das rechte Apostroph übrig geblieben ist.
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Nicht bei jeder Karte lassen sich alle Abnützungsstufen beobachten und bei Aarau, Neuenburg, Lugano und La Chaux-de-Fonds habe ich gar keine Abnützungen bei den Gänsefüsschen festgestellt. Im Gegenzug hatte das blaue Lausanne in jedem meiner Spiele aus dieser Zeit immer nur ein Apostroph auf der 2. Zeile. Hier vermute ich, dass die Druckplatte schon von Beginn weg kein richtiges Gänsefüsschen aufwies (und man dies erst bemerkte, als man durch die vielen anderen Abnützungen alle Druckplatten genauer untersuchte).

Wie beim blauen Lausanne war auch bei Chur schon von Beginn weg nur ein Apostroph statt eines Gänsefüsschens vorhanden; hier war aber nicht die 2., sondern die 4. Zeile betroffen.
Im Bild haben alle drei Karten auf der 4. Zeile ein Apostroph (Abnützung Stufe-3). Die Karte in der Mitte hat zusätzlich eine leichte Abnützung (Stufe-1) auf der 3. Zeile. Die Karte rechts schliesslich hat auch auf der 3. Zeile eine starke Abnützung, sodass auf Zeile 3 + 4 nur noch ein Apostroph zu sehen ist.
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Ein interessanter Fall ist auch die Solothurn-Besitzkarte:
Die Karte links zeigt auf der 2. Zeile nur ein Apostroph (Stufe-3), die Karte in der Mitte hat einen schwachen Punkt (Stufe-2). Bei der Karte rechts hingegen ist die 2. Zeile wieder vollkommen intakt, dafür hat die 3. Zeile schon eine Abnützung der Stufe-2 und auf der 4. Zeile ist in der Kolonne unter „avec“ nur noch ein Apostroph zu sehen (Stufe-3)!
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Fehlende Punkte bei „Fr.“
Ab 1950 waren die Gänsefüsschen kein Problem mehr, dafür gab es ein neues Problem mit dem fehlenden Punkt bei „Fr.“, das sich bei den meisten bis etwa 1956 erschienenen Spielen beobachten lässt.
Verkümmerte „Fr.“ kommen nicht auf allen Besitzkarten gleich oft vor und bei den weniger häufigen Karten ist meist immer die geiche Positionen auf einer Karte betroffen. Es gibt es aber auch sehr häufig betroffene Karten und da ist die Neuenburg-Besitzkarte mit Abstand an der Spitze, denn in fast jedem Spiel aus dieser Zeit findet sich ein verkümmertes „Fr.“ – und erst noch an allen 4 möglichen Stellen!
Beginnend oben links fehlt der Punkt auf der Zeile „Unbebautes Grundstück“, rechts daneben bei „Preis der Häuser“ und ganz rechts bei „Preis der Hotels“. Unten links fehlt der Punkt bei *Pfandwert des Grundstücks“ und auf den beiden Karten daneben fehlt der Punkt gleich auf 3 Zeilen und ist nur zuunterst beim Pfandwert intakt! Übrigens fehlt der Punkt beim „Fr.“ auch auf der Rückseite dieser beiden Karten (siehe weiter unten)..
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Bei den Bahnen und Werken sind verkümmerte „Fr.“ ziemlich selten; nur in jedem 4. Spiel findet man diesen Fehler. Eine Besonderheit ist auch der Umstand, dass nur auf der 1. Zeile bei „Miete - Loyer“ ein verkümmertes „Fr.“ vorkommt.
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Ab 1956 sind die Probleme mit den verkümmerten „Fr.“ auf den Vorderseiten fast verschwunden und meist ist nur noch eine einzige Karte pro Spiel betroffen.

Auf den Rückseiten gibt es nur eine Stelle, wo „Fr.“ vorkommt. Entsprechend selten sind dort verkümmerte Punkte, aber sie kommen trotzdem vor. Am häufigsten findet man sie auf der Schaffhausen-Besitzkarte und in einer Ausgabe von 1952 ist mit den Schwebebahnen sogar eine Bahn betroffen.
Ein interessantes Beispiel sind die drei fehlerhaften Karten vom violetten Basel. Sie zeigen neben dem verkümmerten „Fr.“ zufälligerweise auch gleich die 3 Typen von punktierten Linien, die es auf den Rückseiten gibt (grün eingerahmt). Die drei Karten stammen aus Spielen von 1950, 1952 und 1955, was deshalb interessant ist, weil alle 3 Linien-Typen auch schon in den 40er-Jahren verwendet worden sind.
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Punktierte Linien auf den Rückseiten
Auf der Rückseite aller 28 Besitzkarten befindet sich eine punktierte Linie, die im Normalfall aus 6 lückenlosen Punkten besteht. In den Spielen bis 1955 finden sich in etwa 50% der Spiele aber auch 2 andere Linien-Versionen mit weniger Punkten.
Folgende 3 Linien-Typen gibt es auf den Rückseiten:
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Ra (●●●●●●)____________Rb (●●●)__________Rc (●●●●●●)
vollständige Linie________Punkt 4+6 fehlt________ Punkte 1-3 fehlen

Typisch für die Rückseiten ist, dass ein einzelnes Spiel immer Besitzkarten enthält, die alle denselben Linien-Typ aufweisen. Einzige Ausnahme sind Spiele, die vor 1942 erschienen sind. Dort haben 14 Karten vollständige Linien, während die anderen 14 die mittlere Version Rb (Punkt 4 + 6 fehlt) aufweisen. Interessant, dass die 14 Karten mit unvollstädigen Linien bei diesen Spielen immer dieselben sind, nämlich Elektrizitätswerk, Wasserwerk und die 12 Orte La Chaux-de-Fonds, alle 3 roten, alle 3 gelben. alle 3 grünen und die 2 dunkelblauen Lausanne und Zürich.
Von den 17 weiteren Spielen in meiner Sammlung, die bis 1955 erschienen sind, haben 10 Spiele vollständige Rückseiten, 3 Spiele die Rückseite Rb und 4 Spiele die Rückseite Rc. Leider lassen die punktierten Linien auf den Rückseiten keine Schlüsse für die Datierung zu, denn die 7 Spiele mit mangelhaften Rückseiten stammen eindeutig aus unterschiedlichen Jahren. Auch könnte man erwarten, dass der nur kurze Zeit gedruckte Druckfehler bei der blauen Lausanne-Karte (mit dem falschen Pfandwert von Fr. 2.000.-) immer die gleiche Rückseite hat, aber es gibt ihn mit allen 3 Rückseiten-Versionen!
Ab 1955 gibt es mehrere Jahre, wo nur noch vollständige Linien auf den Rückseiten zu finden sind; allerdings ist der hinterste Punkt manchmal nur noch schwach sichtbar (Plattenabnützung?). Erst um 1960 tauchen fehlende Punkte wieder auf - aber nicht in ganzen Spielen, sondern nur auf einzelnen Karten. So hat eines meiner Spiele in der flachen schwarzen Schachtel bei den 3 Besitzkarten Winterthur, rotes Bern und Privatbahnen eine neue Rückseite mit 3 Punkten (●●●●●). Und als die Besitzkarten 1963 „general überholt“ wurden und mit der breiteren Schrift im Innentext erschienen, gab es nochmals neue Punktvarianten auf einigen Rückseiten, nämlich „●●●●●“, „●●●●●“ und „●●●●●“.

Punktierte Linien auf den Vorderseiten
Die Vorderseiten sind komplizierter, schon weil die Länge der punktierten Linien bei Strassen, Werken und Bahnen unterschiedlich ist. Ausserdem kommen fehlerhafte punktierte Linien bei den Vorderseiten immer nur auf einzelnen Karten vor.
Je nach Besitzkartentyp kommen die punktierten Linien an unterschiedlichen Orten vor:
- Strassen: 4 Punkte lang (oben bei „Unbebautes Grundstück“)
- Bahnen: 7 Punkte lang (oben bei „Miete“) + 6 Punkte lang (unten bei „Pfandwert“)
- Werke: 6 Punkte lang (unten bei „Pfandwert“)
Vollständige punktierte Linien sehen bis etwa 1956 so aus:
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Bei den Bahnen sind die oberen vollständigen Linien ab etwa 1956 auf 8 Punkte und ab 1963 sogar auf 9 Punkte verlängert worden (die Abstände von Punkt zu Punkt wurden minim verkleinert):
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Vorderseite der Strassen-Besitzkarten:
In den ersten Jahren haben alle Strassen-Besitzkarten eine lückenlose Punktereihe aus 4 Punkten, aber etwa um 1949 scheint sich beim hintersten Punkt eine Plattenabnützung bemerkar gemacht zu haben. In einem meiner Spiele aus jener Zeit kann man bei 11 der 22 Strassen-Besitzkarten Abnützungen feststellen.
Auf dem Bild sind von oben links nach rechts unten unterschiedlich starke Abnützungen zu sehen – von einigermassen gut erkennbar (La Chaux-de-Fonds) bis kaum mehr sichtbar (Aarau):
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Als 1950 erstmals neues Spielgeld eingeführt wurde, hat man offenbar gleich auch den hintersten Punkt der Besitzkarten ausgebessert. Der 4. Punkt ist nun aber zu stark hervorgehoben, sodass die anderen 3 Punkte kaum oder gar nicht mehr zu sehen sind: (●●●), (●●●●) und (●●●●)
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Offenbar hat man dies schnell gemerkt, denn in den nächsten Spielen waren alle Abnützungen ausgebessert und alle Linien wieder vollständig.
Dass es schnell ging, zeigt auch ein Blick auf den schon mehrfach erwähnten Druckfehler mit dem falschen Pfandwert auf dem blauen Lausanne von 1950, der höchstens 2 Jahre lang gedruckt wurde. Es gibt ihn nämlich mit 3 verschiedenen punktierten Linien auf der Vorderseite. Und da er auch auf der Rückseite mit allen Linien-Versionen (Ra, Rb und Rc) vorkommt, wären theoretisch 9 unterschiedliche Kombinationen möglich.
In meinen Spielen habe ich zum Glück nur 4 Kombinationen von punktierten Linien gefunden. Auf dem Bild sind vollständige Linien eckig eingerahmt und fehlende Punkte mit Kreis markiert.
Ganz links ist die „normale“ Variante mit vollständigen Linien auf der Vorder- und Rückseite, die ich in meinen Spielen 2 x gefunden habe. Daneben die Varianten mit intakter Vorderseite und intakter Rückseite. Ganz rechts schliesslich eine Variante, die auf beiden Seiten fehlende Punkte aufweist.
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Ab 1951 zeigen die meisten Strassen-Besitzkarten vollständige Linien, aber es gibt trotzdem ein paar wenige einzelne Karten, bei denen 1 Punkt fehlt; dabei kann der fehlende Punkt an allen 4 Stellen fehlen, also (●●●), (●●●), (●●●), und (●●●).
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Schliesslich habe ich in einem Spiel neben 4 Karten mit 1 fehlenden Punkt (wie bei Genf) weitere 5 Karten gefunden, bei denen 2 (●●●●) oder 3 (●●●●) Punkte fehlen, .
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Ab 1960 treten fehlerhafte Linien wieder häufiger auf und es gibt auch Kombinationen, die es bisher nicht gegeben hat, z.B. (●●) und (●).
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All diese Zufälligkeiten belegen, dass die punktierten Linien keine Hilfe bieten, eine Monopoly-Ausgabe gesichert zu datieren, wie es der bekannte Spielekenner Christwart Conrad aus Bonn gemutmasst hat. Immerhin hat mich sein Hinweis auf die Idee gebracht, die punktierten Linien einmal genauer zu untersuchen.

Vorderseite der Werke-Besitzkarten:
In den meisten meiner Spiele haben beide Werke-Besitzkarten eine vollständige Linien mit 6 Punkten. Quer durch die Jahre gibt es aber Karten, bei denen der hinterste 1 Punkt nur noch ganz schwach sichtbar ist oder ganz fehlt, z.B. die Karten links und Mitte mit (●●●●●). In einem Spiel fehlt beiden Werken der 4. Punkt; z. B. das Elektrizitätswerk ganz rechts mit (●●●●●).
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Vorderseite der Bahnen-Besitzkarten:
Zu Beginn ist die obere punktierte Linie 7 Punkte lang. Bei einer einzigen Karten habe ich 2 fehlende Punkte gefunden: (●●●●●●●)
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Ab 1956 ist die obere punktierte Linie 8 Punkte lang. Meist sind alle Linien vollständig, aber es gibt Ausgaben, in denen bei allen 4 Bahnen der 3. oder 6. Punkt fehlt: (●●●●●●●) und (●●●●●●●)
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Ab 1963 ist die obere punktierte Linie 9 Punkte lang. Auch dort gibt es unvollständige Linien, aber jetzt fehlen die vordersten 2 Punkte: (●●●●●●●●●)
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Die untere punktierte Linie (beim Pfandwert) ist in den meisten Ausgaben vollständig (6 Punkte).In einigen Ausgaben aus den 40er-, 50er- oder 60er-Jahren findet man aber ein paar Bahnen, bei denen der hinterste oder der zweithinterste Punkt fehlt, wobei bei einzelnen Ausgaben alle 4 Bahnen denselben Fehler aufweisen können; (●●●●●) und (●●●●●)
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Fehlende Punkte bei den Beträgen (1000-Trennzeichen) und sehr fetter Druck
Nach der 1. Ausgabe wurden Punkte als 1000er-Trennzeichen eingeführt, aber in einem der ersten Spiele (ca. 1941) war zwar der Platz ausgespart, aber der Punkt selbst fehlte noch. Der Text der beiden Karten muss mit derselben Druckplatte gedruckt worden sein, denn er ist absolut deckungsgleich, nur liegt der violette Balken bei Solothurn minim höher als bei Basel.
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In einem Spiel von ca. 1951 fehlt beim blauen Zürich der Tausender-Punkt beim Betrag für 2 Häuser, bei Lugano aus einem Spiel von ca. 1958 beim Betrag für 3 Häuser.
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Im vorherigen Kapitel habe ich 2 Spiele erwähnt, bei denen bei einigen Karten in der Preistabelle „hôtel“ statt „Hotel“ steht. Bei der 1. Variante von 1960 gibt es aber noch weitere Besonderheiten zu entdecken.
Ausser beim gelben Lausanne sieht man bei allen (11-1) Karten, auf denen „Hotel“ richtig geschrieben ist, zwei Stellen mit viel fetterem Druck als üblich, nämlich beim Gänsefüsschen ganz links neben dem „3“ und beim zweiten „e“ im Wort „Doppelte“ am Schluss des Erklärungstextes.
Auf der St. Gallen-Karte fehlt ausserdem das Gänsefüsschen bei „2 maisons“. Vergleicht man den ungleich plazierten Betrag von „5.000.-“ auf den beiden roten Karten, sieht man, dass er auf St. Gallen nach oben zu „1.800.-“ ausgerichtet ist, bei Winterthur aber nach unten zu „14.000.-“.
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Von den 11 Karten mit dem falschen „hôtel“ fehlt bei Chur, Schaffhausen, Aarau, Neuenburg und Thun der Tausender-Punkt beim Preis der Häuser („Fr. 1 000.- “). Bei Aarau und Neuenburg fehlt zudem der Tausender-Punkt bei „1 800.-“ neben „2 maisons“. (Chur und Neuenburg nicht abgebildet).
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Kurz darauf hat man die Fehler korrigiert und die fehlenden Punkte wieder eingesetzt, aber bei Aarau und Neuenburg gab es prompt einen neuen Fehler: Nun fehlt beim Betrag von „5 400.-“ auf der nächsten Zeile der Tausender-Punkt! Ausserdem fällt auf, dass „5 400.-“ stark nach links verrutscht ist.
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1962, in der 2. Variante der Ausgaben mit falschem „hôtel“ in der Preistabelle, war Aarau und Neuenburg bei den 12 „richtigen“ Karten. Der fehlende Punkt bei „5 400.-“ wurde wieder eingesetzt, aber auf beiden Karten wurde „5.400.-“ und das Gänsefüsschen daneben viel zu fett gedruckt.
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Fettgedruckte Stellen auf den Besitzkarten findet man natürlich auch in früheren Jahren, aber selten lassen sich die Abläufe so gut verfolgen wie bei den vorher beschriebenen Aarau- und Neuenburg-Karten.
Bei fettgedruckten Stellen handelt es sich jedenfalls immer um frisch angebrachte Korrekturen (auch Retouchen genannt), die nicht genau an die Höhe der umgebenden Stellen angepasst worden sind. Weil sie überstanden, druckten sie viel stärker auf die Kartonkarten als die umliegenden Textteile.
Als Beispiel eine Auswahl solcher Retouchen aus diversen Ausgaben:
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Fehlstellen im Druck
Dass es sich bei Fehlstellen im Druck meist nicht um altersbedingte Abnützungen handelt, zeigt dieses Beispiel, wo statt eines Strichs sowas wie ein Strichpunkt gedruckt wurde. Da dies auf beiden billigeren violetten Karten so gedruckt ist, befand sich der Fehler schon auf der Druckplatte.
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Und auch hier sind keinerlei Abriebspuren auf der Karte zu sehen, obwohl ein grosser Teil des Erklärungstexts ganz oder teilweise fehlt. Hier muss sich wohl ziemlich viel Schmutz auf der Druckplatte festgesetzt haben.
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8. Würfel

Zu einem Monopoly-Spiel gehören 2 Würfel. Aber trotz dieser einfachen Vorgabe wird es wahrscheinlich nie möglich sein, eine genaue und vor allem vollständige Liste der von Carlit verwendeten Würfel zu erstellen. Kauft man heutzutage ein gebrauchtes Monopoly-Spiel, können sowohl gar keine Würfel als auch viel mehr als 2 Würfel enthalten sein (mein Rekord steht bei 9 Würfeln). Dass dies so ist, kann ich sehr gut verstehen; ich muss nur mein „eigenes“ Monopoly anschauen, das mir meine Eltern etwa 1958 zu Weihnachten gekauft haben. Welche Würfel drin waren, weiss ich überraschenderweise noch ganz genau, aber als ich es vor einigen Jahren genauer untersuchte, waren nicht nur die beiden Originalwürfel dabei (mittelgrosse Würfel in schwarz und grün mit goldenen Augen), sondern auch der dicke blaue Lieblingswürfel meiner grösseren Schwester, ebenso der kleine naturfarbene Holzwürfel der kleineren Schwester. „Mein“ schwarzer Holzwürfel mit den weissen Augen, wo man die „5“ schon damals nur schlecht erkennen konnte, war ebenfalls drin und die weiteren 2 Würfel wurden sicher von meiner Mutter oder von meinem selten mitspielenden Bruder verwendet.
Da ich sehr viele alte Monopolyspiele gekauft habe, kann ich bei einigen Würfeln sicher sein, dass es sich um Originalwürfel handelt. Aber einige Würfel habe ich nur 1x oder 2x vorgefunden, weshalb ich nicht sagen kann, ob es sich dabei wirklich um Originalwürfel von Carlit handelt.

In den Monopolys der 1. Ausgabe waren meist 2 kleine schwarze Holzwürfel mit weissen Augen enthalten, aber ich habe auch eine Ausgabe mit 1 schwarzen und 1 grünen Würfel. Bei einem weiteren Exemplar sind gar keine Würfel vorhanden und bei einem anderen Exemplar sind die enthaltenen roten Würfel eindeutig neueren Datums.
Die schwarzen Würfel haben alle eine Kantenlänge von 14mm, aber sie sehen trotzdem nicht ganz einheitlich aus. Die Abbildung links zeigt 2 ziemlich gleich aussehende Würfel aus einer meiner Erstausgaben mit dem FCW-Schriftzug (5 Städtenamen). Das Spiel war über 50 Jahre in gleichem Besitz, weshalb es sich hier sicher um Originalwürfel handelt. Die Abbildung rechts zeigt 2 Würfel aus einer normalen 1. Ausgabe, die doch ein wenig anders aussehen als die beiden aus dem FCW-Spiel.

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Die nächsten Spiele enthielten farbige Holzwürfel (15mm) mit weissen Augen, die meist zwei nicht ganz quadratische Flächen aufweisen (einzelne Seiten waren nur 14.5mm). Am häufigsten sind die beiden Würfel rot und grün, aber es gibt auch Spiele, deren Würfel rot und schwarz sind.
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Etwa ab 1952 wurden die Würfel grösser (18mm), hatten goldene Augen und die 6 Flächen waren jetzt alle gleich gross. Neben einem schwarzen Würfel war meist ein grüner oder roter Würfel dabei. Vereinzelt gibt es auch Spiele mit schwarz/blau oder sogar schwarz/schwarz Kombination.
Diese Würfel wurden über 20 Jahre lang (bis etwa 1975) verwendet, aber Kombinationen ohne schwarzen Würfel gab es erst ab etwa 1960.
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Zwischen 1945 und 1955 enthielten mehrere Monopoly-Spiele bernsteinartige Würfel mit schwarzen Augen. Dabei gibt es Würfel mit nur ganz leicht abgerundeten Ecken, aber auch Würfel mit stärker gerundeten Ecken:
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3 meiner alten Monopoly-Spiele enthielten gelbe bernsteinartige Würfel mit schwarzen Augen, wobei ein Spiel sogar 5 solche Würfel enthielt (in 2 Grössen!). Die Spiele sind zwischen 1945 und 1955 erschienen, aber ob diese Würfel original dazugehören, kann ich nicht sagen.


Ab 1972 gab es Würfel aus Holz und Kunststoff in diversen Grössen und Farben. Da ich einige Spiele original verpackt erstanden habe, kann ich mit Bestimmtheit sagen, dass ansonsten identische Spiele unterschiedliche Würfel enthielten! Es scheint, dass sich Carlit bei der Auswahl der Würfel keinerlei Vorschriften auferlegte, was bei diesem Spielutensil natürlich absolut vertretbar ist.
Aus diesem Grund ist es allerdings unmöglich, sämtliche verwendeten Würfel aufzuspüren und sie in einer vernünftigen Reihenfolge aufzulisten – tut mir leid.

Zum Trost ein paar „zusammengewürfelte“ Beispiele aus den Jahren 1972 - 1990:
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9. Spielregeln

Die deutschen und französischen Spielregeln der 1. Ausgabe enthielten am Schluss der Regeln ein zusätzliches Kapitel „Ergänzung“, resp. „Supplément“ (Details im Kapitel zur 1. Ausgabe). Italienische Regeln gab es damals noch nicht.
1939 Deutsch
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1939 Französisch
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In allen späteren Spielregeln brauchte es das Kapitel „Ergänzung“, resp. „Supplément“ nicht mehr, weil die betroffenen Fehler schnell korrigiert wurden.
1940 Deutsch (ohne Ergänzung)
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1940 Französisch (ohne Ergänzung)
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1945 erschienen die ersten italienischen Regeln, denn in diesem Jahr eöffnete Franz Carl Weber in Lugano die erste Filiale in der italienischen Schweiz. Die Tatsache, dass italienische Regeln in vielen Spielen nicht vorhanden sind, lässt den Schluss zu, dass sie nur den Spielen beilagen, die an Vertriebe im Süden der Schweiz gelangt sind.
1945 Italienisch
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Obwohl um 1957 neue Spielfiguren erschienen (Pilz, Kleeblatt, Schwein, Marienkäfer, Zwerg, Kaminfeger), wurden die Spielregeln nicht angepasst und bezogen sich immer noch auf die alten Zinnfiguren (Kleeblatt, Katze, Schwein, Goldsack, Personenwagen). Das „Auto“ war in allen Sprachen verkehrt, aber im französischen und italienischen Text hätte auch „chat“ und „gatto“ ersetzt werden müssen.
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1963 erschienen die ersten Spiele unter Parker-Lizenz. Auch die Regeln wurden an Parker angepasst, aber ausser dem neuen Monopoly-Schriftzug von Parker im Titel bleib alles unverändert.
1963 Deutsch (nur Titel neu)
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1963 Französisch (nur Titel neu)
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1963 Italienisch (nur Titel neu)
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1964 wurde das Wort „MONOPOLY“-im Titel in kleineren Buchstaben geschrieben als vorher. Für die italienischen Regeln war dies fast die einzige Neuerung (Details weiter unten).
Die gesamte Text der deutschen und französischen Regeln wurden dagegen in der neuen breiteren Schrift geschrieben, die bald auch für die Besitzkarten und die Chance- und Kanzleikarten verwendet wurde. Alle Überschriften wurden mit Gross- und Kleinbuchstaben geschrieben (vorher waren nur Grossbuchstaben verwendet worden). Durch die breitere Schrift wurden die Geldbeträge, die bei Spielbeginn an die Spieler verteilt werden, nun in beiden Regeln in 3 statt 2 Spalten aufgelistet.
In den deutschen Regeln heisst der Spielplan nun nicht mehr „Tafel“, sondern schlicht „Plan“.
1964 Deutsch
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1964 Französisch
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Geändert wurde im Kapitel "Vorbereitung" jetzt auch der Text, der sich auf die Spielfiguren bezieht. Allerdings wurden bei der Aufzählung einfach jene Spielfiguren gestrichen, die es nicht mehr gab. So hiess es jetzt also „Schwein, Kleeblatt, etc.“ (Auto gestrichen) und „cochon, etc.“ (auto und chat gestrichen).

1964 Italienisch
Wie vorher gesagt, wurde auch bei den italienischen Regeln das Wort „MONOPOLY“ im Titel in kleineren Buchstaben geschrieben. Die Schrift des Regeltexts wurde hingegen nicht verändert: Bei den Überschriften hat man nur gerade die ersten zwei davon mit Gross- und Kleinbuchstaben geschrieben. Bei der 2. Überschrift hat sich aber bereits ein grober Druckfehler eingeschlichen, denn dort heisst es „Regolole del gioco“ statt „Regole del gioco“, resp. „Regole del giuoco“, wie es später hiess (gemäss Duden ist sowohl „gioco“ als auch „giuoco“ richtig).
Dass die Änderungen quasi direkt nach dem Druckfehler nicht mehr weitergeführt wurden, ist fast ein wenig lustig; denn wenn heutzutage sowas passieren würde, würde man sofort an ein Computerprogramm denken, das beim Auftreten des ersten Fehlers einfach abstürzt...
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1965 Berichtigte Italienische Regeln
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Jetzt waren die ganzen Regeln mit der neuen Schrift geschrieben, die Überschriften hatten Gross- und Kleinbuchstaben, die Startbeträge brauchten 3 Spalten und der Druckfehler in der 2. Überschrift war behoben (es hiess nun „Regole del giuoco“). Leider hat man aber vergessen, die aufgezählten Spielfiguren im Kapitel „Preparativi“ anzupassen. Zwar hiess es jetzt nicht mehr „auto, porco, gatto, ecc.“, sondern „auto, maialino, gatto ecc.“, aber da „maialino“ einfach „Schweinchen“ heisst (also ein kleines „porco“), kommt die neue Wortwahl auf dasselbe heraus. Statt andere Worte zu verwenden, hätte man die nicht mehr vorhandenen „auto“ und „gatto“ streichen sollen.

Um 1966 erschienen die Spielregeln der 3 Sprachen nicht mehr in 3 separaten Heften, sondern sie waren nun zusammengefasst in einem 12-seitigen Regelheft. Die Reihenfolge der Sprachen war deutsch, französisch und italienisch. Das Heft bekam nun auch eine Nummer (40.1001), welche unten auf der 1. Seite angebracht war.
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1972 erschienen die Monopoly Grand Luxe. Beiliegend waren die Spielregeln Nr. 40.1001, die auf ungebleichtem grauen Umweltpapier gedruckt waren.
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Die Zusatzregeln „Weitere Spielmöglichkeiten“ im Monopoly Grand Luxe von 1972 hatten die Nummer 1211 und waren auf weisses Papier gedruckt.
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Die Zusatzregeln „Weitere Spielmöglichkeiten“ im Monopoly Grand Luxe von 1975 hatten die Nummer 40.1211/75 und waren auf grauem Umweltpapier gedruckt.
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Die Zusatzregeln „Weitere Spielmöglichkeiten“ in den schwarz-goldenen Monopoly Grand Luxe ab 1975 hatten verschiedene Nummern (40.1211/1175, 40.1211/0376, 40.1211/0277) und waren auf grauem Umweltpapier gedruckt. Die hinterste Seite zeigte ein grosses Carlit-Logo.
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1980 erschienen neue Regeln mit dem Parker-Logo am Schluss der Regeln
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1985
Die Regeln der „Commemorative Edition“ sahen so aus:
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1990 Tonka
Im Monopoly Deluxe in der dicken blauen Schachtel hat sich ein gravierender Fehler in den Spielregeln eingeschlichen:
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In diesen Spielregeln wurden die neuen Regeln für das Anhalten auf einem Steuerfeld eingeführt (rot eingerahmt). Dummerweise hat man aber vergessen, den alten Regeltext (grün eingerahmt) zu streichen, was schon mal sehr schlecht ist. Zu allem Übel hat sich auf dem neuen Regeltext auch noch ein Druckfehler eingeschlichen, denn in späteren Regeln steht eindeutig, dass man Fr. 4000.- (nicht Fr. 400.-) bezahlen könnte statt 10% des Gesamtvermögens zu bezahlen.
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Die richtigen Regeln (Nachsteuer und Einkommenssteuer getrennt, sowie ein Betrag von Fr. 4000.-) im Monopoly von 1993
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1993
Die Regeln im Monopoly von Tonka erschienen wieder getrennt nach Sprachen. Sie waren mit neuen Illustrationen ausgestattet und sahen so aus:
__Deutsch_____________Französisch___________Italienisch
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Schachteln und Einlagen

Die ersten Schweizer Monopoly-Spiele erschienen in langen schwarzen Schachteln mit dem Format 26.5 cm x 50.6 cm, 4.5 cm. Etwa ab 1957 wurden sog. Deluxe-Ausgaben eingeführt, die so hiessen, weil sie eine Bank für das Spielgeld enthielten. Im Unterschied zu den Standard-Ausgaben in den schwarzen Schachteln erschienen diese Deluxe-Ausgaben in roten Schachteln (im selben Format).
Beide Schachteln wurden bis etwa 1962 verwendet und wie schon in der Einleitung gesagt, gibt es alle diese Ausgaben in 2 Varianten, eine für den Spielwaren-Fachhändler „Franz Carl Weber“ und eine für andere Spielevertriebe. Alle FCW-Ausgaben zeigen den auffallenden FCW-Schriftzug auf dem Zusatzstreifen des Schachteldeckels und der Spielplanrückseite.

_____FCW-Ausgabe_________________Normale Carlit-Ausgabe
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Links und rechts des Schriftzugs „EDITION CARLIT – ZÜRICH“ ist auf dem Titelbild zweimal das erste Carlit-Logo abgebildet.
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Carlit-Logo-1:
- Ball mit 7 Streifen.
- „CARLIT“ im rundem Band.
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Das Spielmaterial benötigte nur den mittleren Teil des dreigeteilten Schachtelinneren. Es konnte gesamthaft herausgenommen werden, denn es befand sich in einer grossen Schachtel, in denen die Schachteln für die verschiedenen Spielmaterialien Platz hatten. Links und rechts befanden sich die Regeln und allfälliges Werbematerial. Bei uns zu Hause kamen auch leere oder mit Resultaten und Berechnungen gefüllte Notizzettel dahin. Die Spielfiguren (inklusive Fingerhut) waren in vorbereitete Schlitze geklemmt, wodurch sie gut fixiert waren und sich schön präsentierten.
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Die orangen Spielmaterial-Schachteln waren mit rotem Glanzpapier überzogen; nur die beiden Schachteln für Besitzkarten und Spielfiguren wurden nicht überzogen, denn sie kamen verkehrt herum in die Schachtel und die Besitzkarten und Spielfiguren wurden darauf platziert.
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Nach der 1. Ausgabe wurden die vorher unbeklebten orangen Stellen der Schachteln zusätzlich mit dunkelrotem Glanzpapier überklebt, wodurch die Schachteln richtig edel aussahen. Leider gab es diese schönen, aber (zu) aufwändigen Schachteln nur sehr kurze Zeit.
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Um 1942 gab es den nächsten Versuch. Die Idee mit dem zusätzlichen Bekleben der Innenseiten wurde fallen gelassen, aber für das einfache Bekleben verwendete man nun Glanzpapier in sehr dunklem Rot. Die Schachteln sahen dadurch fast ein wenig trist aus und zum Glück ging man sehr schnell wieder zum bewährten Schachtelüberzug in sattrotem Glanzpapier zurück.
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Etwa um 1955 wurde der leere Zusatzstreifen auf den Schachteln der Nicht-FCW-Ausgaben gestrichen. Etwas später wurden auch die Spielplan-Rückseiten nur noch mit dem einfachen Titelbild bedruckt und bis etwa 1954 waren die leeren Zusatzstreifen verschwunden. Trotzdem tauchten sie um 1955 nochmals auf; vermutlich weil man alte Bestände doch noch aufbrauchen wollte.
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Auf dem Bild links sieht man eines meiner Spiele aus den frühen 50iger-Jahren, das auf der Schachtel bereits das einfache Titelbild zeigt, während die Spielplan-Rückseite immer noch den Zusatzstreifen aufweist; ein weiteres Exemplar mit gemischten Titelbildern befindet sich in der Sammlung von Christwart Conrad.
Dadurch, dass die Zusatzstreifen um 1955 nochmals verwendet wurden (bei 2 meiner Spiele), ist das Fehlen oder Vorhandensein des Zusatzstreifens kein eindeutiges Merkmal zur Datierung einzelner Monopoly-Spiele.


Um 1957 wurde der Franz Carl Weber-Schriftzug neu gestaltet. „Franz Carl Weber Jouets Weber“ wurde in Grossbuchstaben geschrieben und in die Mitte kam das FCW-Schaukelpferd-Logo.
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Somit gibt es folgende FCW-Schriftzüge:
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Um 1957 erschienen die roten Deluxe-Ausgaben. Weil der leere Zusatzstreifen jetzt definitiv abgeschafft war, gibt es die roten Schachteln nur entweder mit FCW-Schriftzug (mit 10, 11, 13 oder 14 Städten) oder mit dem einfachen Titelbild ohne Zusatzstreifen.
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Das Schachtelinnere musste wegen der Bank neu eingeteilt werden. Die Bank kam auf die eine Seite, auf die andere Seite kam eine neue grosse Schachtel für alles weitere Spielmaterial.
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Die Schachteln für Gebäude, Chance- und Kanzleikarten konnten übernommen werden, der Schachtelboden für die Besitzkarten hingegen wurde etwas verlängert, damit er genau in die Schachtel passt. Die Spielregeln kommen in den noch freien Platz der grossen Spielmaterialschachtel, wobei sie so genau passen, dass dadurch die kleinen Schachteln nicht verrutschen.
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Etwas ganz Neues hat man sich für die Präsentation der Spielfiguren ausgedacht. Statt sie auf einer Reihe nebeneinander zu platzieren, sind sie jetzt versetzt untereinander angeordnet. Ausserdem liegen sie jetzt nicht mehr bloss auf einem Schachtelboden, sondern in einer richtigen Schachtel, deren Boden zusätzlich mit farbigem Papier beklebt ist. Dieses Papier war zuerst hellgelb und später bräunlichgelb, was die roten Spielfiguren schön hervorhob. Wieso es zum Schluss fast rosa war, ist mir schleierhaft, denn diese Farbe war nun fast gleich wie der unbeklebte Karton.


1960 wurden die Schachteln für die Standard-Ausgaben flacher; statt 4,5 cm waren sie nur noch 2,5 cm dick. Für eine Bank war dies zu niedrig, deshalb gibt es diese flachen Schachteln nur in schwarz und nie als rote Deluxe-Ausgabe.
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Da das Spielmaterial jetzt nicht mehr auf einem Drittel des Innenraums Platz hatte, schuf man dafür eine neue Einlage aus weissem Karton (mit grauer Rückseite).
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Kurz darauf versah man die Schachtel für die Spielfiguren mit Schlitzen, in welche die Spielfiguren gesteckt werden konnten:
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Ende 1960 – vielleicht auch Anfang 1961 – wurde der Monopoly-Schriftzug auf dem Titelbild neu illustriert. Statt zwei identischen Gotthard-Loks war jetzt eine E-Lok und eine Dampflok der französischen SNCF (!) abgebildet und statt zwei Bauernhäuser zeigte das Bild nun zwei Gemeindehäuser. Interessanterweise wurde das neue Bild nur für die Schachteln und die Spielplanrückseiten verwendet; der Monopoly-Schriftzug auf dem Spielplan hingegen blieb unverändert.

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DELUXE______________DELUXE______________STANDARD
FCW-Ausgabe, 14 Städte_ Normale Ausgabe______ Flache Schachtel
________________________________________ (Samml. Roland Klose)

Die Schachteleinlage für die roten Monopoly-Deluxe war nun ebenfalls neu gestaltet worden. Sie bestand aus weissem Karton (mit grauer Rückseite) und hatte herausnehmbare Schachteln für die Karten und Gebäude. Die Spielfiguren bekamen einen extra Karton, der gut neben der 7-fächrigen Bank Platz hatte. Wie gewohnt hatte dieser Karton Schlitze, in welche die Spielfiguren gesteckt werden konnten.
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1961 wechselte das Copyright für Schweizer Monopolys vom englischen Waddington zum amerikanischen Parker Brothers, wodurch umfangreiche Anpassungen notwendig wurden. Da während der ganzen Anpassungszeit die Produktion weiterlaufen musste, gibt es aus dieser Zeit jede Menge Monopoly-Ausgaben, die sich nur in wenigen Details voneinander unterscheiden. Dafür kann man mit Hilfe dieser vielen Ausgaben den Fortgang der Anpassungen quasi mit verfolgen.
In erster Priorität musste natürlich der grosse Monopoly-Schriftzug ersetzt werden. Was die Schachteln betrifft, hatte man offenbar noch grössere Lagerbestände der eben erst eingeführten flachen Schachteln für die Standard-Ausgaben; denn zu Beginn erschienen nur die Deluxe-Ausgaben in den neuen Schachteln im Parker-Design.
Ziemlich sicher ist, dass der neue Spielplan vor den neuen Schachteln fertig war (vermutlich um 1962), denn ich besitze ein Standard-Monopoly in der flachen schwarzen Schachtel, das bereits den neuen Spielplan enthält, jedoch noch nicht die leicht geänderten Besitzkarten, die den Ausgaben in den neuen Schachteln beilagen.

Monopoly STANDARD: neue Regeln und neuer Spielplan von 1962, altes Titelbild
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Überraschenderweise ist das Titelbild auf der Schachtel nicht das letzte vor der Parker-Aera geschaffene Titelbild von 1960, sondern (wieder) das alte Titelbild mit den Gotthard-Loks und den Bauernhäusern! Ähnlich wie bei den Schachteln vermute ich auch hier, dass man noch mehrere alte Titelbilder an Lager hatte, aber keine weiteren neuen Titelbilder mehr bestellen wollte, als klar war, dass man wegen des Copyright-Wechsels sowieso bald neue Schachteln herstellen würde.
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Die ersten Monopoly-De Luxe Ausgaben in den neuen Parker-Schachteln erschienen spätestens 1963, wie die folgenden Abbildungen aus dem Franz Carl Weber-Katalog von 1963/64 belegen. Es wird speziell darauf hingewiesen, dass es sich beim Monopoly De Luxe um eine Neuausführung handelt.
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Im Gegensatz zu den ausländischen Ausgaben zeigte der verkleinerte Spielplan auf der Schachtel nicht den (noch nicht verwendeten) Spielplan von Parker, sondern den eben erst entworfenen schweizerischen Spielplan!
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Die neuen Deluxe-Schachteln hatten dieselbe Grösse wie alle früheren Schachteln (26.5 x 50.6 cm), aber wegen der mitgelieferten Bank waren sie wieder dicker (4.0 cm) als die flachen schwarzen Schachteln. Beibehalten wurden die speziellen Ausgaben für Franz Carl Weber, aber statt dem FCW-Schriftzug gab es nur noch das einfache FCW-Schaukelpferd-Logo ohne Städtenamen, welches an unterschiedlichen Orten auf den Schachteln angebracht wurde. Mit dem Erscheinen der Skyline-Schachteln um 1973 wurden die speziell gekennzeichneten Franz Carl Weber-Ausgaben schliesslich eingestellt.

Zur gleichen Zeit arbeitete man an einem neuen Carlit-Logo, wobei man zuerst nur den gebogenen „CARLIT“-Schriftzug auf ein gerades Band stellte (Logo-2). Das modernere Logo-3 hatte dann gar kein Band mehr; vielmehr war das Wort „CARLIT“ freischwebend auf einen Ball geschrieben, der nur noch 4 Längsstreifen aufwies.
Beide Logos gibt es sowohl in schwarz als auch in weiss und ab 1966 wurde nur noch das weisse Logo-3 verwendet.

Altes Logo_______ Logo-2: _________________ Logo-3:
________________Ball mit 7 Streifen.__________Ball mit 4 Streifen.
_______________„CARLIT“: kleinere Buch-_____„CARLIT“: grössere Buch-
________________staben in geradem Band____ -staben, ohne Rahmen.
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Welches Logo in welcher Farbe zuerst gedruckt wurde und vor allem weshalb man beide Logos in beiden Farben gedruckt hat, ist eine ungeklärte Frage:
► Hätte man zuerst das Logo-2 in beiden Farben gedruckt, wäre klar gewesen, in welcher Farbe das neue Logo-3 zu drucken wäre; trotzdem existiert es in beiden Farben.
► Hätte man zuerst die schwarzen Logos gedruckt, wäre es sonderbar gewesen, dass man auch das alte Logo-2 in weisser Farbe gedruckt hätte.
► Dass man zuerst die weissen Logos gedruckt haben könnte, scheint mir unwahrscheinlich, denn dann wäre man um 1966 wieder zu der „alten“ Farbe zurückgekehrt!

Die frühen DE LUXE-Ausgaben in den neuen Schachteln hatten alle den gleichen Schriftzug am unteren Schachtelrand. Er enthielt das Armbrust-Zeichen (offizielles Gütesiegel für „Swiss Made“), das Carlit-Logo-2,den Text „Edition Carlit Zurich“ und die Produktenummer „4136L“ („L“ steht für „Luxe“):
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Trotz der logisch nicht ganz erklärbaren Frage nach der zeitlichen Reihenfolge, dürfte die Ausgabe mit dem schwarzen Carlit-Logo-2 zuerst erschienen sein:
Monopoly DE LUXE 4136L: schwarzes Logo-2, Spielplan-Rückseite rot
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Die Schachteleinlage bestand erstmals aus tiefgezogenem Plastik. Auffallend sind die separaten Vertiefungen für die Spielfiguren (die zwar immer noch den verbreiterten Standfuss aufwiesen) und die ziemlich knapp bemessenen Vertiefungen für die Häuser und Hotels.
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Neu waren neben der Schachtel und der Schachteleinlage auch die 8-fächerige Bank und die Besitzkarten (Details siehe in den entsprechenden Spielmaterial-Kapiteln). Beibehalten wurde hingegen die Farbe der Spielplan-Rückseite, denn wie bei allen bisherigen Deluxe-Ausgaben wurde auch der neue Spielplan mit einer roten Spielplan-Rückseite gedruckt.
Der eigentliche Grund aber, wieso diese Ausgabe zuerst erschienen sein muss, liegt in den beiliegenden Spielregeln. Anders als in den späteren Ausgaben wurde in dieser Ausgabe nur der Monopoly-Schriftzug im Titel der Spielregeln geändert; der alte Monopoly-Schriftzug im Waddington-Stil wurde durch einen grossen neuen Schriftzug im Parker-Stil ersetzt.

Um 1964 erschienen die nächsten Ausgaben, aber welche Version zuerst gedruckt wurde, lässt sich nicht bestimmen, denn ausser dem Logo auf der Schachtel und der roten oder schwarzen Spielplan-Rückseite, sind die Spiele identisch:
Monopoly DE LUXE 4136L: weisses Logo-2, Spielplan-Rückseite schwarz
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Monopoly DE LUXE 4136L: weisses Logo-2, + FCW-Aufdruck
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FCW-Schaukelpferd-Logo unten rechts
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Monopoly DE LUXE 4136L: schwarzes Logo-3, Spielplan-Rückseite rot
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Neu waren bei diesen Ausgaben die Spielregeln, die in anderer Schrift geschrieben waren und ausserdem einen leicht verkleinerten Monopoly-Schriftzug im Titel aufwiesen. Die italienischen Spielregeln hatten den amüsanten Druckfehler „Regolole del gioco“ (siehe entsprechendes Kapitel bei den Spielmaterialien).

Um 1965 erschienen die ersten Monopoly STANDARD in der neuen Schachtel. Wegen der nicht enthaltenen Bank waren die Schachteln flacher (2.8 cm) als die De Luxe-Ausgaben. Sie waren aber auch kleiner (23.5 cm x 45.5 cm) als alle bisherigen Schweizer Ausgaben. Interessant, dass man das Schachtelbild nicht auf das neue Format verkleinert hat, sondern einfach nach links oben verschoben hat. Dadurch ist das grüne Feld mit dem Mini-Spielplan fast ganz in die Schachtelecke gerutscht; nur an der Oberseite blieb noch ein dünner weisser Streifen übrig.
Das Schachtelbild für die Standard-Ausgaben erfuhr aber trotzdem eine sofort auffallende Änderung; die blaue Lokomotive rechts von Mr. Monopoly wurde nämlich gestrichen, sodass nur noch 1 Lok links neben ihm zu sehen war. Der Schriftzug am Schachtelrand zeigt nun die Artikelnummer 4136 ohne das angehängte „L“ der Deluxe-Ausgaben.
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Monopoly STANDARD 4136: weisses Logo-2, Spielplan-Rückseite weiss
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Monopoly STANDARD 4136: weisses Logo-2, + FCW-Aufdruck, Spielplan-Rückseite weiss
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FCW-Schaukelpferd-Logo oben rechts
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Wegen der kleineren Schachtel wurde auch der Spielplan kleiner, nämlich nur 44.5 x 44.5 cm (gegenüber 48.5 x 48.5 cm der Deluxe-Ausgaben). Er wurde auf einen relativ dünnen Karton gedruckt, der auf der Rückseite weiss war. Alles übrige Spielmaterial war gleich wie bei den vorherigen Deluxe-Ausgaben.
Die Schachteleinlage bestand nun ebenfalls aus tiefgezogenem Plastik. Sie enthielt sogar eine separate Vertiefung für die Spielregeln und war so ausgelegt, dass der geplante Carlit-Spielgeldsatz (mit 300 Geldscheinen) in den zwei dafür vorgesehenen Vertiefungen untergebracht werden konnte. Allerdings war das Carlit-Spielgeld noch nicht verfügbar, weshalb man das alte Spielgeld (mit 400 Geldscheinen) beilegen musste. Für so viele Noten waren die beiden Fächer aber zu klein. Um trotzdem alles unterbringen zu können, musste man die Chance- und Kanzleikarten zusammen in ein Fach legen, die Häuser in das frei gewordene Fach umlagern und schliesslich ca. 100 Geldscheine in das freigewordene Häuserfach legen. Das sah dann so aus:
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Um 1966 wurde das Carlit-Logo-2 endgültig abgeschafft; denn auch der Schriftzug am Schachtelrand wies nun das Carlit-Logo-3 auf. Gleichzeitig hat man aber auch das Armbrust-Zeichen auf dem Schriftzug gestrichen, was doch ziemlich erstaunlich ist, denn das „Swiss-Made“- Zeichen war zu jener Zeit ein begehrtes Gütesiegel.
Der neue Schriftzug bei der Standard-Ausgabe sah nun so aus:
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Monopoly STANDARD 4136: weisses Logo-3, Spielplan-Rückseite schwarz
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Jetzt gab es 3 Neuerungen:
● Die 6 roten Spielfiguren hatten nun einen geraden Standfuss, denn da die Spielfiguren einfach in die Vertiefungen gelegt werden konnten, brauchten sie keinen speziellen Standfuss mehr, um in irgendwelche Schlitze geklemmt zu werden.
● Die italienischen Regeln hatten den Druckfehler „Regolole del gioco“ korrigiert.
● Das neue, von Carlit entworfene Spielgeld, welches nur noch 300 Geldscheine umfasste. Damit war das Problem mit der Unterbringung der Scheine nicht mehr so schlimm.
Schaut man sich die (unveränderte) Schachteleinlage für die Standard-Ausgaben an, sieht man, wofür die einzelnen Vertiefungen schon ein Jahr früher hätten dienen sollen. Ganz optimal war es aber auch jetzt nicht, denn die beiden (zwar dünneren) Spielgeldstapel waren immer noch ein wenig zu hoch.
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Auch der Schriftzug beim Monopoly Deluxe enthielt das Carlit-Logo-3 und kein Armbrust-Zeichen mehr:
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Monopoly DE LUXE 4136L: weisses Logo-3, Spielplan-Rückseite weiss
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Im Monopoly De Luxe gab es dieselben 3 Neuerungen wie beim Monopoly Standard. Allerdings waren die neuen Spielfiguren nicht alle rot, sondern sie erschienen in 6 verschiedenen Farben.
Als weitere Neuerung waren nun die Besitzkarten in der neuen, breiteren Schrift geschrieben und die Spielregeln erschienen nicht mehr nach Sprachen getrennt, sondern in einem gemeinsamen Heft (mit der Nummer 40.1001).
Neu war auch die Schachteleinlage, die nun breitere Vertiefungen für die Häuser und Hotels enthielt, sodass die Gebäude bequem untergebracht werden konnten.
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Um 1968 wurden die Artikelnummern neu organisiert. Statt wie bisher die Deluxe-Ausgaben mit einem „L“ hinter der Nummer zu kennzeichnen, teilte man den Standard- und Deluxe-Ausgaben separate Nummern zu, nämlich 1001 für Standard und 1011 für Deluxe.

Die Schachtel der Monopoly STANDARD-Ausgabe hatte neben der neuen Artikelnummer 1001 noch zwei weitere Änderungen erhalten: Das grosse weisse Carlit-Logo im blauen Feld befand sich nun nicht mehr rechts, sondern links neben dem Text „Edition Carlit“ (siehe roter Pfeil auf der Abbildung) und das grüne Feld mit dem Mini-Spielplan war ganz in die linke obere Ecke gerutscht, sodass kein weisser Streifen am oberen Rand mehr sichtbar war.
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Monopoly STANDARD 1001: „Edition Carlit Zurich 1001“ am Schachtelrand
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Die Monopoly De LUXE-Ausgaben von 1968 bekamen die Artikelnummern 1011 und der Text im Schriftzug am rechten unteren Schachtelrand war in Grossbuchstaben geschrieben. Ausserdem war „ZÜRICH“ nun deutsch geschrieben (mit ü-Pünktchen) und zwischen „EDITION ZÜRICH“ und „CARLIT“ befand sich ein Bindestrich:
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Monopoly DE LUXE: ohne Armbrust, mit Carlit-Logo-3 und Produkte-Nummer 1011
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Am Spielmaterial wurde nichts verändert, wohl aber an der Schachteleinlage, die nun auf der einen Seite höher war als auf der anderen. Die Chance-, Kanzlei- und Besitzkarten befanden sich im tieferen Teil, der gerade so gross war, dass man die Spielregeln auf die Karten legen konnte. Da der obere Teil von einem eigenen Rand umgeben war, konnten die Spielregeln nicht verrutschen.
Offenbar war nun das Ei des Kolumbus gefunden, denn diese Schachteleinlage wurde für alle weiteren Deluxe- und Grand Luxe-Ausgaben bis ca. 1980 verwendet.
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mit Regelheft
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ohne Regelheft

1972 gab Carlit das erste Monopoly „GRAND LUXE“ heraus. Es bekam vorerst weder eine eigene Artikelnummer noch eine eigene Schachtel. Vielmehr wurde einfach eine Monopoly Deluxe-Schachtel verwendet, die man mit einem goldenen „GRAND LUXE“ Etikett überklebt hat!
Monopoly GRAND LUXE, Nr. 1011 mit goldenem Aufkleber „GRAND LUXE“
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Die Spielregeln waren nun auf graues Umweltpapier gedruckt und die Chance- und Kanzleikarten waren in derselben breiten Schrift geschrieben, die auf den Besitzkarten schon längere Zeit verwendet wurde. Ausserdem enthielten die Grand Luxe-Ausgaben zusätzliches Material und Spielregeln für „Weitere Spielmöglichkeiten für fortgeschrittene Spieler und Monopoly-Fans“.
In der 1. Erweiterung „Bankdarlehen“ können die Spieler unter bestimmten Voraussetzungen Darlehen beziehen, welche in den folgenden 5 Runden mit 10% Zins an die Bank zurückbezahlt werden müssen. Um die Übersicht über gewährte Darlehen und Raten zu bewahren, liegt dem Spiel ein Notizblock „Ratentabelle“ als zusätzliches Spielmaterial bei. Der Titel „Ratentabelle“ ist aber sehr irreführend, denn die eigentliche Ratentabelle befindet sich nicht hier, sondern in den Regeln. Von dort werden die Daten auf den Notizblock übertragen und der Bankhalter markiert dann die bezahlten Raten auf dem Block. Mit dieser Regelvariante können Häuser und Hotels vielleicht schneller gebaut werden, aber der happige Zins erhöht auch das Risiko für einen frühzeitigen Bankrott. Da also im Prinzip nur mehr Geld zur Verfügung steht, bringt diese Idee nichts richtig Neues und beschleunigend für eine Monopoly-Partie ist sie auch nur bedingt.

Anders verhält es sich mit der 2. Erweiterung „Saisonkarten“, die wirklich Neues bringt. Als zusätzliches Material werden die 6 orangen und 6 gelben Saisonkarten benötigt, die zu Spielbeginn unter die Chance- und Kanzleikarten gemischt werden. Sobald eine Saisonkarte gezogen wird, wird sie aktiv und setzt die früher gezogene Karte ausser Kraft. Je nach aktiver Saisonkarte ist auf bestimmten Feldern des Spielplans Hochsaison, was sowohl die Kosten als auch die Einnahmen auf diesen Feldern verdoppelt. Interessant ist vor allem die Tatsache, dass die Saisonkarten oft auch billigere Grundstücke betreffen, was diese Grundstücke natürlich aufwertet und geradezu nach neuen Strategien schreit. Schliesslich kann man sich nun auch vorstellen, auf andere Weise zu gewinnen als nur um die lukrativsten Felder zu kämpfen.
Das beste an dieser Erweiterung ist, dass man sich die 12 Saisonkarten sehr leicht merken kann, denn obwohl die betroffenen Felder oft über den ganzen Spielplan verteilt sind, sind sie sehr sinnvoll zusammengestellt. Diese „Erweiterung“ führte also einen komplett neuen Mechanismus ein, der wirklich einwandfrei funktioniert und es ist echt schade, dass diese Idee nie mehr aufgenommen worden ist.
Wichtig zu erwähnen ist noch, dass diese „Erweiterten Spielmöglichkeiten“ nur bis 1977 den Grand Luxe-Ausgaben beilagen. Die Grand Luxe-Ausgaben ab 1978 hiessen sonderbarerweise immer noch Grand Luxe, obwohl sie kaum viel mehr als gewöhnliche Deluxe-Ausgaben waren.
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1973 wurde für die Monopoly DE LUXE- und Monopoly-GRAND LUXE-Ausgabe ein neues Schachteldesign entworfen, das die Skyline einer Millionenstadt zeigt (es könnte sich um den New Yorker Stadtteil Manhattan handeln). Die Nicht-Luxus-Ausgaben –also Monopoly STANDARD und übrige Ausgaben ohne Bank - wurden weiterhin in den weissen Parker-Schachteln herausgegeben.
Allen Ausgaben gemeinsam war, dass die Artikelnummer nun nicht mehr im kleinen Schriftzug auf der Oberseite der Schachtel enthalten war, sondern separat und in grösserer Schrift seitlich auf dem Schachteldeckel angebracht wurde.
Monopoly DE LUXE, Artikel-Nr. 1012
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Monopoly GRAND LUXE, Artikel-Nr. 1013
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Neu war neben den Artikelnummern (1012 für DE LUXE und 1013 für GRAND LUXE) auch die Schachteleinlage, die nun schwarz war.
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Wie vorher gesagt, wurde die Artikelnummer auf die Seitenwand der Schachtel gedruckt und aus dem Schriftzug am Schachtelrand entfernt.
Daher sah der Schriftzug des Monopoly STANDARD nun so aus:
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Monopoly STANDARD 1001: „Edition Carlit Zurich“ am Schachtelrand
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1975 wurde die Grand Luxe-Schachtel mit einer Banderole zum 40-Jahre-Jubiläum von Monopoly beklebt und die Artikelnummer auf 1903 geändert.
Monopoly GRAND LUXE, mit 40-Jahre-Aufkleber, Artikel-Nr. 1903
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Ebenfalls 1975 wurde schliesslich der Schriftzug am Schachtelrand ganz gestrichen:
Monopoly STANDARD 1001: ohne Schriftzug am Schachtelrand
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Die Schachteleinlage wies nun eine entscheidende Änderung auf; denn in der flachen Vertiefung für die Spielregeln wurde eine zusätzliche Vertiefung angebracht, in der man die Häuser unterbringen konnte. Das frei gewordene Fach konnte man für einen 3. Spielgeldstapel verwenden, sodass nun endlich auch beim Monopoly STANDARD genügend Platz für die Unterbringung des Spielmaterials vorhanden war.
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1976 wurden die Skyline-Schachteln bereits wieder abgeschafft und durch nobel aussehende schwarz-rote und schwarz-goldenene Schachteln ersetzt:
Monopoly DE LUXE 1012 (schwarz / rote Schachtel)
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Neu war, dass jetzt auch bei einer DE LUXE-Ausgabe die Spielregeln auf graues Umweltpapier gedruckt waren.
Monopoly GRAND LUXE 1903 (schwarz / goldene Schachtel)
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Diese GRAND LUXE-Ausgabe (ohne Zusatztext unter „GRAND LUXE) enthielt als letzte Ausgabe das Zusatzmaterial für die „Erweiterten Spielmöglichkeiten“.

Um 1977 kam ein fast comic-artiger Spielplan heraus. Er wurde nur für die beiden Ausgaben Monopoly VICTORY und Monopoly CASINO verwendet.
Monopoly VICTORY 1011: kleine Schachtel; 21.2 cm x 42.7 cm, 2.8 cm dick
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Das Monopoly VICTORY erschien in der bisher kleinsten Schachtel für ein Schweizer Monopoly, denn sie mass lediglich 21.2 cm x 42.7 cm und war nur 2.8 cm dick. Deshalb war auch der Comic-Spielplan nur 41 cm x 41 cm gross. Die Artikelnummer 1101 stand wie erwartet auf einer Seitenwand des Schachteldeckels (siehe Bild unten), aber auffälliger war, dass nun auch das blaue Feld mit dem grossen Carlit-Logo und dem Text „Edition Carlit“ nicht mehr vorhanden war.
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Die Schachteleinlage musste für dieses kleine Format neu geschaffen worden. Die einzelnen Wertstufen des Spielgelds waren in separaten Fächern untergebracht, aber man konnte die Schachteleinlage trotzdem nicht wirklich als Bank verwenden, denn die Fächer hatten keine offene Seite, von der man die Scheine bequem hätte herausnehmen können.
Als Nicht-Luxus-Ausgabe waren dem Spiel natürlich 6 rote Spielfiguren beigelegt.
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Monopoly CASINO 1950: grosse flache Schachtel, 26.8 cm x 50.6 cm, 3.2 cm dick
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Die zweite Spezialausgabe mit dem Comic-Spielplan war das Monopoly CASINO. Die Schachtel hatte zwar wieder die normale Grösse, aber trotzdem war der Comic-Spielplan kleiner als üblich, nämlich nur 45 cm x 45 cm (48.5 x 48.5 cm hätten auch reingepasst). Auch hier fehlte das grosse blaue Feld auf der Schachtel und die Artikelnummer 1950 stand auf der Seitenwand des Schachteldeckels, allerdings nicht auf der langen, sondern auf der kurzen Seitenwand.
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Die Schachteleinlage war wiederum neu eingeteilt, aber auch hier konnte die herausgenommene Schachteleinlage nur schlecht als Bank verwendet werden. Auch diese Nicht-Luxus-Ausgabe enthielt 6 rote Spielfiguren.
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Ebenfalls um 1977 erschien das Monopoly CLASSIQUE. Es war nichts anderes als eine Standard-Ausgabe; diesmal aber in einer normal grossen Schachtel.
Monopoly CLASSIQUE 1111: grosse flache Schachtel, 26.8 cm x 50.6 cm, 2.8 cm dick
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Wie bei den vorherigen Spezialausgaben war auf der Schachtel nur 1 Lok neben Mr. Monopoly abgebildet, denn wie dort handelte es sich um eine Nicht-Deluxe-Ausgabe. Auch hier fehlte das blaue Feld auf dem Titelbild, doch die Artikelnummer „1111“ stand wieder am rechten unteren Schachtelrand.
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Der Spielplan entsprach dem 1962 eingeführten Carlit-Spielplan, aber trotz der normal grossen Schachtel war er überraschenderweise nur 43.5 cm x 43.5 cm gross. Zudem war er auf dünneren weissen Karton gedruckt.
Die Schachteleinlage war die gleiche wie im Monopoly Casino; allerdings war sie weiss:
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1978 wurde ein neues Carlit-Logo eingeführt und das zwischenzeitlich verschwundene Armbrust-Zeichen war wieder zurück, denn es wurde direkt in das neue Logo integriert.
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Carlit-Logo-4:

- „CARLIT“ in neuer Schrift
- Armbrust-Zeichen für „Swiss Made“
_

Um das neue Logo gut sichtbar präsentieren zu können, wurde das kurzzeitig verschwundene blaue Feld auf den weissen Schachteln wieder aktiviert!

Eine der ersten Ausgaben mit dem neuen Logo war die Sonderausgabe Monopoly CHAMPION, die im Titel grossartig versprach “mit Weltmeisterschafts-Spielregeln“.
Monopoly CHAMPION 1001: kleine Schachtel; 21.2 cm x 42.7 cm, 2.8 cm dick
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Das Monopoly Champion war keine DE LUXE-Ausgabe, weil es ohne Bank daherkam. Und wie bei allen Standard-Ausgaben enthielt es 6 rote Spielfiguren und zeigte auf der Schachtel nur 1 Lok neben Mr. Monopoly. Da das Spiel in der gleich kleinen Schachtel wie das Monopoly Victory erschien, war auch der ansonsten normale Carlit-Spielplan nur 41 cm x 41 cm gross.
Die Spielregeln waren übrigens nirgends als die vollmundig angekündigten „Weltmeisterschafts-Spielregeln“ gekennzeichnet, sondern es handelte sich lediglich um das bekannte Regelheft mit der Nummer 40.1001. Statt der protzigen Aussage auf der Schachtel hätte man also genau genommen eher „mit den Regeln, die an der Weltmeisterschaft gelten“ schreiben sollen.
Die Schachteleinlage war die gleiche wie im Monopoly Victory und sie war ebenfalls weiss.
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Ebenfalls 1978 erschien ein Monopoly VICTORY mit dem neuen Logo.
Monopoly VICTORY 1011: kleine Schachtel, mit Carlit-Logo
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Ausser der neuen Schachtel war alles wie im früheren Monopoly Victory (auch der Comic-Spielplan gehörte natürlich dazu).

Im Dezember 1978 erschien auch das Monopoly GRAND LUXE mit dem neuen Logo. Es enthielt das Material für die „Erweiterten Spielmöglichkeiten“ nicht mehr. Dafür bekam es einen speziellen Kartenhalter und neue Spielfiguren, nämlich 6 dreidimensionale US-Figuren aus Metall. Die Schachtel hatte den Zusatztext „Mit Spielbank, Kartenhalter und Original-Zinnfiguren“.
Monopoly GRAND LUXE (schwarz / goldene Schachtel, Carlit-Logo; Bild aus FCW-Katalog)
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Die Schachteleinlage bekam eine zusätzliche runde Vertiefung für den Kartenhalter, der dadurch (verkehrt herum) gut über den Chance- und Kanzleikarten versorgt werden konnte.
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Teilansicht der Schachteleinlage:

Gut sichtbar die runden
Vertiefungen um die Chance-
und Kanzleikartenfächer
für den Kartenhalter.


Um 1979 gab es plötzlich Monopoly Spiele in der kleinen Schachtel (21.2 cm x 42.7 cm) mit einem goldenen Aufkleber „ROYAL“. Dabei handelt es sich um überdruckte Monopoly Victory-Schachteln, bei denen teilweise auch die Artikel-Nummer 1101 mit der Nummer 1990 überklebt war. Entstanden sind diese sonderbaren Ausgaben vermutlich deshalb, weil man einerseits die Monopoly Weltmeisterschaften nicht mehr unterstützte und anderseits den Comic-Spielplan aus der Victory-Ausgabe nicht mehr produzierte. So nahm man einfach das Champion-Material und brachte es in überklebten Victory-Schachteln unter. Und weil es Monopoly Victory in zwei unterschiedlichen Schachteln gab, existiert auch Monopoly ROYAL mit 2 verschiedenen Schachteln:
Monopoly ROYAL: kleine Schachtel ohne Carlit Logo; 21.2 cm x 42.7 cm, 2.8 cm dick
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Diese Ausgabe ist in Besitz von Alberto aus Bellinzona (BGG User „Babbobert“).

Monopoly ROYAL: kleine Schachtel mit Carlit Logo; 21.2 cm x 42.7 cm, 2.8 cm dick
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Die Schachteleinlage war die gleiche wie bei allen Ausgaben in der kleinen Schachtel.
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Um 1980 bekamen die kleinen Monopoly-Schachteln ein komplett neues Design, das von Urs Waldvogel, Zürich, gestaltet wurde. Das Spielmaterial und die Schachteleinlage waren genau gleich wie im Monopoly Champion und in den beiden Monopoly ROYAL.
Monopoly im Urs Waldvogel-Design: kleine Schachtel; 21.2 cm x 42.7 cm, 2.8 cm dick
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Ebenfalls 1980 gab es neue Schachteln für die Deluxe-Ausgaben. Sie waren nicht mehr schwarz-rot, sondern rot-golden. Mit dem Zusatztext „mit Spielbank“ wurde erstmals schon auf der Schachtel darauf hingewiesen, dass die Deluxe-Ausgaben eine Spielbank enthielten. Vielleicht wollte man mit diesem neuen Hinweis den Verlust der farbigen Spielfiguren kompensieren, denn ab jetzt gab es bei den Deluxe-Ausgaben nur noch 6 rote Spielfiguren wie bei den Standard-Ausgaben.
Monopoly DE LUXE (rot / goldene Schachtel, Carlit-Logo)
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Die Schachteleinlage war die gleiche wie bei den neuesten Grand Luxe-Ausgaben; sie enthielt also auch die runde Vertiefung für den (hier gar nicht vorhandenen) Kartenhalter!
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1981 wurde neben das Carlit-Logo der Text „Manufactured under License from Parker Brothers. A Division of CPG Products Corp.“ gedruckt. Die drei folgenden Ausgaben hatten zu Beginn dasselbe Spielmaterial wie die vorangegangenen Ausgaben (ohne Copyright-Zusatztext), aber alle Ausgaben gibt es auch mit neuerem Spielmaterial, obwohl an den Schachteln nichts verändert wurde!
Monopoly CHAMPION 1001: kleine Schachtel, Carlit-Logo mit Parker-Copyright
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Monopoly DE LUXE (rot / goldene Schachtel, Carlit-Logo mit Parker-Copyright))
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Monopoly GRAND LUXE (schwarz / goldene Schachtel, Carlit-Logo mit Parker-Copyright)
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Die beiden Monopoly DE LUXE- und Monopoly GRAND LUXE-Ausgaben, die mit abgerundeten Chance-, Kanzlei- und Besitzkarten ausgestattet waren, lassen sich mit Hilfe des Datums auf den Spielregeln eindeutig auf das Jahr 1982 datieren. Diese beiden Ausgaben waren die ersten Ausgaben, bei denen der Fehler auf der gelben Lausanne-Karte (unbebautes Grundstück nicht Fr. 440.-, sondern Fr. 480.-) korrigiert war und die Faktoren beim Wasser- und Elektrizitätswerk auf 80x und 200x gesetzt waren.
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Um 1984 wurde das Carlit-Logo auf den Monopoly-Ausgaben endgültig gestrichen. Von da an wurde nur noch das Parker-Logo verwendet:
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Das erste solcher Spiele war ein rot-goldenes Monopoly De Luxe. Es enthielt Pöppel als Spielfiguren und abgerundete Besitzkarten.
Monopoly DE LUXE (rot / goldene Schachtel, Parker-Logo)
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1985 wurde die Grand Luxe-Schachtel zum 50-Jahre-Jubiläum von Monopoly mit einer Jubiläumsbanderole beklebt. Auch diese Ausgabe zeigt das PARKER-Logo auf der Schachtel.
Monopoly GRAND LUXE (schwarz / goldene Schachtel, Parker-Logo, 50-Jahre Aufkleber)
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Ebenfalls 1985 gab Carlit & Ravensburger eine Schweizer Version der amerikanischen „1935 Commemorative Edition“ heraus. Blechbüchse, Deckelinschrift und englisches Begleitheft wurden übernommen, aber statt einer Reproduktion eines amerikanischen Spiels von 1935 enthielt die Schweizer Ausgabe „nur“ ein Schweizer Grand Luxe-Spiel, was auf der Schachtel-Rückseite in deutsch vermerkt ist (der übrige Text ist englisch).
Monopoly COMMEMORATIVE EDITION, Aufdruck 1935
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Die Schachteleinlage war speziell für diese Ausgabe geschaffen worden:
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Ebenfalls um 1985 erschien ein Monopoly Champion mit Parker-Logo. Neben aktuellem Spielmaterial enthielt diese Ausgabe immer noch denselben 41 cm x 41 cm grossen Spielplan, der schon im Monopoly Champion von1978 verwendet worden war.
Monopoly CHAMPION 1001: kleine Schachtel, Parker-Logo
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Alles Spielmaterial von 1985 oder später:
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Um 1987 zeigte das Titelbild auf dem Monopoly Grand-Luxe den aus der „Commemorative Edition“ bekannten Monopoly-Schriftzug mit dem aus dem „O“ ragenden Mr. Monopoly.
Monopoly GRAND LUXE (schwarz / goldene Schachtel, Parker-Logo, Mr. Monopoly)
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1990 erschien ein neues Monopoly De Luxe in einer grossen dicken Schachtel. Neu war der Spielplan und das Spielgeld.
Monopoly DE LUXE (blaue Schachtel)
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Die Schachteleinlage wurde so gestaltet, dass man sie nur herausnehmen musste, um sie direkt als Bank verwenden zu können.
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